Die Replace Plastic App

Mit der App Replace Plastic kannst du Barcodes scannen oder manuell eingeben. Mit der App Replace Plastic kannst du den Barcode beliebiger Produkte scannen und dann dem Hersteller dieser Produkte eine vorformulierte Nachricht schicken, die ihn informiert, dass man dieses Produkt lieber ohne oder mit weniger Plastik hätte. Mittels Barcode ermittelt die App in einer Datenbank Produkt und Hersteller und formuliert die Protest-Nachricht entsprechend. Das geht ganz einfach und hat zumindest in unserem stichprobenartigen Test mit fast allen Produkten funktioniert, mit denen wir es ausprobiert haben. Um die Nachrichten an die jeweiligen Hersteller senden zu können, benötigt die App Replace Plastic allerdings deine persönlichen Daten, damit die Initiatoren „im Konfliktfall“ belegen können, dass es sich um echtes Feedback und nicht etwa erfundene Meldungen handelt. In der Meldung an die Hersteller steht: „20 Verbraucher haben über unserer App Replace Plastic angegeben, dass sie sich das Produkt in einer Verpackung ohne Plastik/mit weniger Plastik wünschen. […] Viele Menschen wünschen sich plastikfreie Verpackungen. Aus diesem Grund senden wir Ihnen heute die Wünsche der Verbraucher zu Ihrem Produkt. Wir hoffen, dass diese Information über die Wünsche und Werte Ihrer Zielgruppen [für] Sie hilfreich ist, um bessere Lösungen für Ihre Kunden zu verwirklichen.“ Die Replace Plastic App kannst du kostenlos für Android oder iOS herunterladen. Utopia meint: Die App Replace Plastic ist eine ziemlich gute Idee, denn sie setzt da an, wo Verbraucherprotest wirklich etwas bewegen kann: direkt bei den Unternehmen. Die App ist leicht zu bedienen, funktioniert soweit wir das beurteilen konnten einwandfrei und ist so eine unkomplizierte Möglichkeit, Unternehmen darauf aufmerksam zu machen, dass wir Verbraucher uns weniger Plastikverpackungen wünschen. Allerdings sollten wir uns nun nicht darauf beschränken, mit einem Klick gegen unnötige Plastikverpackungen zu protestieren – sondern sie auch weiterhin wann immer möglich einfach meiden. – Quelle: https://utopia.de/fragen/replace-plastic-app/

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„Geschacher um Menschenrechte: Wie Deutschland UN-Standards ausbremst“

Die TV-Sendung „Monitor“ berichtete am 18.7.19: „Wie Deutschland UN-Standards ausbremst“: „Hungerlöhne und miserable Arbeitsbedingungen gehören häufig noch immer zum Alltag der Menschen, die in ärmeren Ländern für deutsche Unternehmen Produkte herstellen oder Rohstoffe abbauen. Dabei hatte die Bundesregierung im Koalitionsvertrag versprochen, die „Menschenrechtsleitprinzipien“ der Vereinten Nationen verbindlich umzusetzen – notfalls per Gesetz. Doch das Verfahren zieht sich hin, die Kriterien werden immer weiter aufgeweicht. Gegenüber MONITOR kritisiert jetzt der Berichterstatter des zuständigen UN-Komitees, Deutschland halte sich nicht an die UN-Vereinbarungen.“

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Weltklima auf der Kippe

Eine monströse wissenschaftliche Fehleinschätzung wurde aus der kanadischen Arktis gemeldet: Das Auftauen des Permafrostbodens in vielen arktischen Regionen Kanadas schreitet viel schneller voran, als ursprünglich von der Klimawissenschaft prognostiziert … Demnach soll das Auftauen des Permafrosts inzwischen so weit vorangeschritten sein, wie es in den aktuellen Szenarien des Weltklimarates (IPCC) für das Jahr 2090 prognostiziert wurde … Wissenschaftler warnen inzwischen offen davor, dass der Menschheit noch fünf Jahre bleiben, um „sich vor dem Klimawandel zu retten“. – Quelle: https://www.heise.de/tp/features/Weltklima-auf-der-Kippe-4456028.html?seite=all Regenwaldabholzung in Lateinamerika. Im Jahr 2018 sind im westlichen Amazonasgebiet zwei Hektar Wald pro Minute abgeholzt worden … Aus dem Bericht geht hervor, dass dort allein im vergangenen Jahr fast eine Million Hektar Wald verloren gegangen sind. Davon entfielen knapp die Hälfte (49 Prozent) auf Brasilien, 20 Prozent auf Peru, 20 Prozent auf Kolumbien, acht Prozent auf Bolivien und drei Prozent auf Ecuador. – Quelle: https://amerika21.de/2019/07/228262/amazonasgebiet-entwaldung
„Fridays for future München“ stellt 31 Forderungen an den Stadtrat der Landeshauptstadt: Nach den #FfF-Forderungen an die Bundesregierung hat nun auch #FfF München 31 Forderungen präsentiert, die sich v.a. an den Stadtrat der Landeshauptstadt München richten. In Anlehnung an die Forderungen auf Bundesebene, sind diese jedoch weitaus konkreter. Sie erstrecken sich auf Maßnahmen in den Bereichen Mobilität (11), Stadtplanung und Gebäude (9), Energieversorgung (3), Ressourcenverbrauch, Ernährung und Abfall (6) sowie Stadtverwaltung (2). Alle Forderungen können als gute Beispiele für eine kommunale Entwicklung betrachtet werden. Hier geht’s zu den Forderungen (als PDF).
Verbote oder Freiwilligkeit?
„Meine Verbotspartei (Verbieten, was verboten gehört!)“
6-Min.-Satire von Wilfried Schmickler: https://youtu.be/0i6QANFaSRs

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Wie schwierig ist es, das Klima zu retten?

Ingolf Baur will seinen CO2-Fußabdruck verringern: Sein Haus, seine Familie, sein Auto, seine Reisen. Sein CO2-Fußabdruck macht ihm schlechte Laune. Ingolf Baur will etwas ändern. An den 17 Tonnen CO2 pro Jahr, für die er verantwortlich ist. 17 Tonnen, die das Klima ruinieren, die allein etwa 5 Quadratmeter sommerliches Arktiseis schmelzen lassen. Sein selbstgestecktes Ziel: seinen CO2-Ausstoß zu halbieren. Wie schwierig ist es, das Klima zu retten? Was gelingt mit freiwilligem Engagement? Ingolf Baur macht sich auf die Suche. Nach Menschen, die sich schon länger mit diesen Fragen beschäftigen. Und vielleicht Antworten gefunden haben. – Das 30-Min.-Video zeigt, was wir tun können und weshalb das nicht ausreicht: www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=80442

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Anregungen und Anleitungen zum Aktivwerden

Demokratie und Klimapolitik gehören zusammen und benötigen unsere aktive Teilnahme. „Mehr Demokratie e.V.“ und das Münchner Umweltinstitut haben zwei Broschüren publiziert und kostenfrei zur Verfügung gestellt. Zur Weiterverteilung dringend empfohlen!
Ein kostenloses Buch zur Europawahl: „Europa – Die unvollendete Demokratie“. Die EU befindet sich in der tiefsten Krise seit ihrer Gründung. Diesen Diskussionsprozess regt das Buch an. Die Europawahl am 26. Mai ist eine Schicksalswahl. Wir brauchen eine neue, positive Vision für Europa. Denn bisher erinnert das europäische Haus eher an ein uneinnehmbares Verwaltungsgebäude als an ein vielseitiges offenes Bauwerk für die unterschiedlichen Menschen und ihre Bedürfnisse. In diesem Buch der Autorin und Journalistin Ute Scheub setzen wir Stein für Stein die Elemente für ein runderneuertes europäisches Haus, dessen Fundament aus erweiterter Demokratie, Bürgerbeteiligung, Solidarität, Menschenrechten und Klimaschutz besteht. Das Buch ist gut lesbar, nicht kompliziert und immer auf dem Punkt. Hier kann das Buch kostenlos bestellt werden: www.transforming-europe.eu/de/buch-bestellen
Das Buch als PDF runterladen: www.transforming-europe.eu/fileadmin/user_upload/pdf/2019-01-10_Europa-Buch_von_Ute_Scheub.pdf
Ein kostenloses Buch zur Klimawende: „Klimawende von unten“. Mehr Demokratie e.V.: Ganz konkret wird Klimapolitik von den Städten und Gemeinden angeschoben. Überall gibt es engagierte Menschen, die für lokalen Klimaschutz kämpfen. Die direkte Demokratie kann ihnen helfen. Mit ihr können die Bürgerinnen und Bürger verbindliche Beschlüsse fassen. Die Kommunalpolitik muss sie dann umsetzen. Klimawende von unten. Genauso lautet die Überschrift der Broschüre, die Mehr Demokratie gemeinsam mit dem Umweltinstitut München e.V. und BürgerBegehren Klimaschutz ausgearbeitet hat. Eine Broschüre für Aktionsgruppen in ganz Deutschland, für Menschen, die schon aktiv sind oder es werden wollen. Jetzt ist die Broschüre fertig und steht zum Download bereit. Kleine Gruppen engagierter Menschen haben es geschafft, ganze Städte zu verändern. In Berlin haben sie ein Öko-Stadtwerk gegründet und die Vorfahrt für Radfahrer/innen erkämpft. Nun gibt es „Radentscheide“ in ganz Deutschland. In München geht wegen eines Bürgerbegehrens ein Kohlekraftwerk vom Netz. Hamburg hat sich per Volksbegehren das Fernwärmesystem von Vattenfall zurückgeholt. Die Broschüre zeigt solche Beispiele und eine Übersicht, was in welchem Bundesland mit der direkten Demokratie erreicht werden kann. Schließlich noch Anregungen, wie sich Menschen motivieren lassen. Wir können die Welt verändern. Es liegt an den vielen. Die wollen wir erreichen. Allein auf die Politik verlassen? Das reicht schon lange nicht mehr. Auf geht’s, bringen wir die Broschüre unter die Leute! – Umweltinstitut München: Im Handbuch stellen wir Ihnen dafür einfache Anleitungen und Forderungsbaukästen zur Verfügung. Und wenn Sie Unterstützung brauchen, dann kontaktieren Sie mich. Gerne beraten wir Initiativen und helfen bei der Mobilisierung. Hinter uns steht ein breites Netzwerk an Unterstützern, vom Bund für Umwelt und Naturschutz über den Allgemeinen Deutschen Fahrradclub ADFC bis zu Greenpeace. Buchbestellung: http://www.umweltinstitut.org/ueber-uns/infomaterial/energie-und-klima.html. Die Klimabroschüre als PDF herunterladen.

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Supermärkte müssen Lebensmittel weitergeben

Beispiel Tschechien: Grob ein Drittel aller Lebensmittel landet im Müll statt auf dem Teller. Oft ist für Supermärkte die korrekte Entsorgung von Lebensmitteln über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus sogar teurer, als wenn das Essen beispielsweise über die Tafeln Bedürftigen zur Verfügung gestellt würde. Um den Druck auf Supermärkte zu erhöhen, geht Tschechien trotzdem einen anderen Weg. Dort gilt seit einigen Tagen ein Gesetz, wonach große Supermärkte mit einer Fläche von mehr als 400 Quadratmetern die überschüssigen Lebensmittel nicht wegwerfen dürfen. In Frankreich gibt es seit 2016 eine ähnliche Verpflichtung für die Supermärkte. Die Tagesschau (https://www.tagesschau.de/ausland/tschechien-lebensmittel-101.html?utm_source=Krautreporter+Newsletter&utm_campaign=4946910c0f-morgenpost-2019-01-17&utm_medium=email&utm_term=0_9ed711293a-4946910c0f-219761313) beschreibt das Projekt und lässt deutsche Experten zu Wort kommen, die sich eher gegen eine solche Regelung hierzulande aussprechen. Die freiwillige Zusammenarbeit funktioniere gut, gesetzliche Vorschriften erhöhten die Bürokratie, heißt es. Unter anderem versucht die Initiative „Zu gut für die Tonne“, die Lebensmittelverschwendung hierzulande einzudämmen: https://www.zugutfuerdietonne.de/?utm_source=Krautreporter+Newsletter&utm_campaign=4946910c0f-morgenpost-2019-01-17&utm_medium=email&utm_term=0_9ed711293a-4946910c0f-219761313.

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Plastikvermüllung verhindern

Laut Studien der Vereinten Nationen (UN) verbraucht die Welt jährlich fünf Milliarden Plastiktüten, hauptsächlich aus Polyethylen, einem billigen Polymer, das aus Erdöl gewonnen wird und dessen Abbau 500 Jahre dauert. Acht Staaten aus der Karibik und Zentralamerika haben ab dem 1. Januar den Import und die Herstellung von Einwegplastik und Polysterol verboten. Dabei handelt es sich um Jamaika, Belize, Bahamas, Barbados, Costa Rica, Dominica, Grenada sowie Trinidad & Tobago. Mittelfristig soll über eine Gesetzesgrundlage Plastik grundsätzlich aus den Ländern verbannt werden, vor allem Plastiktüten. Auch in Kolumbien soll ab März diesen Jahres ein entsprechendes Gesetz diskutiert und verabschiedet werden. Haiti hatte bereits im Jahr 2012 die Stoffe verboten. Auch in Aruba, Guyana, Puerto Rico, St. Vincent und den Grenadinen sowie auf den Turks- und Caicosinseln ist der Import und die Herstellung von Einwegplastik bereits untersagt. Im August des vergangenen Jahres hatte Chile als erstes Land Südamerikas die Ausgabe von Plastikbeuteln im Einzelhandel verboten. Dort wurden jährlich 3,4 Milliarden Plastiktüten verwendet, von denen viele später im Meer landeten. Unternehmen, die sich nicht daran, müssen mit Geldstrafen … rechnen.
Quelle: https://amerika21.de/2019/01/220064/plastik-karibik-kolumbien-verbot

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