Wie schwierig ist es, das Klima zu retten?

Ingolf Baur will seinen CO2-Fußabdruck verringern: Sein Haus, seine Familie, sein Auto, seine Reisen. Sein CO2-Fußabdruck macht ihm schlechte Laune. Ingolf Baur will etwas ändern. An den 17 Tonnen CO2 pro Jahr, für die er verantwortlich ist. 17 Tonnen, die das Klima ruinieren, die allein etwa 5 Quadratmeter sommerliches Arktiseis schmelzen lassen. Sein selbstgestecktes Ziel: seinen CO2-Ausstoß zu halbieren. Wie schwierig ist es, das Klima zu retten? Was gelingt mit freiwilligem Engagement? Ingolf Baur macht sich auf die Suche. Nach Menschen, die sich schon länger mit diesen Fragen beschäftigen. Und vielleicht Antworten gefunden haben. – Das 30-Min.-Video zeigt, was wir tun können und weshalb das nicht ausreicht: www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=80442

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Anregungen und Anleitungen zum Aktivwerden

Demokratie und Klimapolitik gehören zusammen und benötigen unsere aktive Teilnahme. „Mehr Demokratie e.V.“ und das Münchner Umweltinstitut haben zwei Broschüren publiziert und kostenfrei zur Verfügung gestellt. Zur Weiterverteilung dringend empfohlen!
Ein kostenloses Buch zur Europawahl: „Europa – Die unvollendete Demokratie“. Die EU befindet sich in der tiefsten Krise seit ihrer Gründung. Diesen Diskussionsprozess regt das Buch an. Die Europawahl am 26. Mai ist eine Schicksalswahl. Wir brauchen eine neue, positive Vision für Europa. Denn bisher erinnert das europäische Haus eher an ein uneinnehmbares Verwaltungsgebäude als an ein vielseitiges offenes Bauwerk für die unterschiedlichen Menschen und ihre Bedürfnisse. In diesem Buch der Autorin und Journalistin Ute Scheub setzen wir Stein für Stein die Elemente für ein runderneuertes europäisches Haus, dessen Fundament aus erweiterter Demokratie, Bürgerbeteiligung, Solidarität, Menschenrechten und Klimaschutz besteht. Das Buch ist gut lesbar, nicht kompliziert und immer auf dem Punkt. Hier kann das Buch kostenlos bestellt werden: www.transforming-europe.eu/de/buch-bestellen
Das Buch als PDF runterladen: www.transforming-europe.eu/fileadmin/user_upload/pdf/2019-01-10_Europa-Buch_von_Ute_Scheub.pdf
Ein kostenloses Buch zur Klimawende: „Klimawende von unten“. Mehr Demokratie e.V.: Ganz konkret wird Klimapolitik von den Städten und Gemeinden angeschoben. Überall gibt es engagierte Menschen, die für lokalen Klimaschutz kämpfen. Die direkte Demokratie kann ihnen helfen. Mit ihr können die Bürgerinnen und Bürger verbindliche Beschlüsse fassen. Die Kommunalpolitik muss sie dann umsetzen. Klimawende von unten. Genauso lautet die Überschrift der Broschüre, die Mehr Demokratie gemeinsam mit dem Umweltinstitut München e.V. und BürgerBegehren Klimaschutz ausgearbeitet hat. Eine Broschüre für Aktionsgruppen in ganz Deutschland, für Menschen, die schon aktiv sind oder es werden wollen. Jetzt ist die Broschüre fertig und steht zum Download bereit. Kleine Gruppen engagierter Menschen haben es geschafft, ganze Städte zu verändern. In Berlin haben sie ein Öko-Stadtwerk gegründet und die Vorfahrt für Radfahrer/innen erkämpft. Nun gibt es „Radentscheide“ in ganz Deutschland. In München geht wegen eines Bürgerbegehrens ein Kohlekraftwerk vom Netz. Hamburg hat sich per Volksbegehren das Fernwärmesystem von Vattenfall zurückgeholt. Die Broschüre zeigt solche Beispiele und eine Übersicht, was in welchem Bundesland mit der direkten Demokratie erreicht werden kann. Schließlich noch Anregungen, wie sich Menschen motivieren lassen. Wir können die Welt verändern. Es liegt an den vielen. Die wollen wir erreichen. Allein auf die Politik verlassen? Das reicht schon lange nicht mehr. Auf geht’s, bringen wir die Broschüre unter die Leute! – Umweltinstitut München: Im Handbuch stellen wir Ihnen dafür einfache Anleitungen und Forderungsbaukästen zur Verfügung. Und wenn Sie Unterstützung brauchen, dann kontaktieren Sie mich. Gerne beraten wir Initiativen und helfen bei der Mobilisierung. Hinter uns steht ein breites Netzwerk an Unterstützern, vom Bund für Umwelt und Naturschutz über den Allgemeinen Deutschen Fahrradclub ADFC bis zu Greenpeace. Buchbestellung: http://www.umweltinstitut.org/ueber-uns/infomaterial/energie-und-klima.html. Die Klimabroschüre als PDF herunterladen.

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Supermärkte müssen Lebensmittel weitergeben

Beispiel Tschechien: Grob ein Drittel aller Lebensmittel landet im Müll statt auf dem Teller. Oft ist für Supermärkte die korrekte Entsorgung von Lebensmitteln über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus sogar teurer, als wenn das Essen beispielsweise über die Tafeln Bedürftigen zur Verfügung gestellt würde. Um den Druck auf Supermärkte zu erhöhen, geht Tschechien trotzdem einen anderen Weg. Dort gilt seit einigen Tagen ein Gesetz, wonach große Supermärkte mit einer Fläche von mehr als 400 Quadratmetern die überschüssigen Lebensmittel nicht wegwerfen dürfen. In Frankreich gibt es seit 2016 eine ähnliche Verpflichtung für die Supermärkte. Die Tagesschau (https://www.tagesschau.de/ausland/tschechien-lebensmittel-101.html?utm_source=Krautreporter+Newsletter&utm_campaign=4946910c0f-morgenpost-2019-01-17&utm_medium=email&utm_term=0_9ed711293a-4946910c0f-219761313) beschreibt das Projekt und lässt deutsche Experten zu Wort kommen, die sich eher gegen eine solche Regelung hierzulande aussprechen. Die freiwillige Zusammenarbeit funktioniere gut, gesetzliche Vorschriften erhöhten die Bürokratie, heißt es. Unter anderem versucht die Initiative „Zu gut für die Tonne“, die Lebensmittelverschwendung hierzulande einzudämmen: https://www.zugutfuerdietonne.de/?utm_source=Krautreporter+Newsletter&utm_campaign=4946910c0f-morgenpost-2019-01-17&utm_medium=email&utm_term=0_9ed711293a-4946910c0f-219761313.

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Plastikvermüllung verhindern

Laut Studien der Vereinten Nationen (UN) verbraucht die Welt jährlich fünf Milliarden Plastiktüten, hauptsächlich aus Polyethylen, einem billigen Polymer, das aus Erdöl gewonnen wird und dessen Abbau 500 Jahre dauert. Acht Staaten aus der Karibik und Zentralamerika haben ab dem 1. Januar den Import und die Herstellung von Einwegplastik und Polysterol verboten. Dabei handelt es sich um Jamaika, Belize, Bahamas, Barbados, Costa Rica, Dominica, Grenada sowie Trinidad & Tobago. Mittelfristig soll über eine Gesetzesgrundlage Plastik grundsätzlich aus den Ländern verbannt werden, vor allem Plastiktüten. Auch in Kolumbien soll ab März diesen Jahres ein entsprechendes Gesetz diskutiert und verabschiedet werden. Haiti hatte bereits im Jahr 2012 die Stoffe verboten. Auch in Aruba, Guyana, Puerto Rico, St. Vincent und den Grenadinen sowie auf den Turks- und Caicosinseln ist der Import und die Herstellung von Einwegplastik bereits untersagt. Im August des vergangenen Jahres hatte Chile als erstes Land Südamerikas die Ausgabe von Plastikbeuteln im Einzelhandel verboten. Dort wurden jährlich 3,4 Milliarden Plastiktüten verwendet, von denen viele später im Meer landeten. Unternehmen, die sich nicht daran, müssen mit Geldstrafen … rechnen.
Quelle: https://amerika21.de/2019/01/220064/plastik-karibik-kolumbien-verbot

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Zwei neue Internetportale zum Denken und Handeln

PRESSENZA – Eine internationale Nachrichtenagentur
Humanismus, Gewaltfreiheit, Menschenrechte, Abrüstung und Nicht-Diskriminierung
Pressenza ist ein offener Raum, in dem sich die soziale Basis ausdrücken kann. Pressenza gibt einer universalistischen, humanistischen Sichtweise den Vorrang und arbeitet intensiv mit anderen Agenturen zusammen. Des Weiteren hat Pressenza Verbindungen zu Portalen, Organisationen, Informations- und Kommunikationsmedien, Gemeinschaften und benachteiligten Bevölkerungsgruppen, die auf Gegenseitigkeit beruhen. Pressenza ist Teil eines breiten Netzes neuer Medien, die so ihre lokalen Vorschläge weltweit verbreiten und gleichzeitig die Informationen nutzen können, die von der Agentur zur Verfügung gestellt werden.
Das Team von Pressenza besteht aus Freiwilligen mit viel Erfahrung in Kommunikation, sozialem Aktivismus, im kulturellen und akademischen Bereich. Die Agentur hat keine wirtschaftlichen Interessen, dies ist eine Grundbedingung für ihre Unabhängigkeit. Sie verfügt über Kolumnisten, Reporter, Fotografen, Grafiker, Filmemacher und Übersetzer, die auf allen fünf Kontinenten ehrenamtlich ihre professionelle Arbeit beitragen. Entstanden ist die Agentur 2009 in Mailand, Italien, ihren juristischen Standort als internationale Presseagentur hat sie seit 2014 in Ecuador. Pressenza ist in dezentralen Teams und Redaktionen organisiert. Vertreten in 24 Ländern, stellt Pressenza täglich Informationen auf Englisch, Italienisch, Spanisch, Französisch, Portugiesisch, Deutsch, Griechisch und Katalanisch zur Verfügung.
Ziel: Pressenza veröffentlicht Nachrichten, Initiativen, Vorschläge und Ereignisse, die mit Frieden, Gewaltfreiheit, Abrüstung, den Menschenrechten und dem Kampf gegen jede Form von Diskriminierung zu tun haben. Für Pressenza ist der Mensch zentraler Wert und zentrale Sorge und die Vielfalt maßgebend. Pressenza schlägt einen aktiven und scharfsichtigen Journalismus vor, der diese wesentlichen Prämissen respektiert und auf eine Lösung der weltweiten Krisen und sozialen Konflikte abzielt. In diesem Sinne verbreitet Pressenza Studien, Analysen und Aktionen, die zum Weltfrieden und zur Überwindung der Gewalt beitragen. Dabei legt sie ihren Schwerpunkt auf die Abrüstung nuklearer und konventioneller Waffen, auf die friedliche Lösung von Konflikten, auf Prävention und den Rückzug aus den besetzten Gebieten. Pressenza verurteilt ebenfalls alle Handlungen und Situationen, die in der Bevölkerung Schmerz und Leiden bewirken. Hier versucht sie die Ursachen zu entdecken und sie zu verändern und spielt dabei eine Rolle, die über das bloße Zuschauen hinausgeht. Die Agentur bildet auch aus und nimmt Volontäre auf, die diese Überzeugungen teilen.
Kostenloses Abonnement: Der gesamte, von Pressenza produzierte Inhalt (Ausnahmen sind markiert), steht unter der Lizenz Creative Commons 4.0. kostenlos zur Verfügung.
Die Webseite: https://www.pressenza.com/de

ProMosaik – ein internationales Presseportal für Menschenrechte, Frieden, Gerechtigkeit, kulturelle und religiöse Vielfalt und den Dialog zwischen Kulturen und Religionen auf verschiedenen Ebenen.
Wir sind eine Gruppe unabhängiger Menschen aus verschiedenen Kulturen und Religionsgemeinschaften, die auf der Suche nach der Wahrheit sind und sich für die Schwachen dieser Welt einsetzen möchten, indem sie durch Artikel und Bücher über die Missstände dieser Welt aufklären. Darin sehen wir unsere sozio-politische Aufgabe. Wir veröffentlichen Beiträge in verschiedenen Sprachen auf dieser Webseite und auf dem Blog www.promosaik.blogspot.com. Im Moment schreiben wir im Besonderen in deutscher, italienischer, spanischer, französischer und englischer Sprache. Wir freuen uns aber jederzeit auf neue Autorinnen und Autoren, die uns ihre Artikel und Bücher zusenden. Die Schwerpunkte des Presseportals ProMosaik sind: Frauenrechte, internationale Politik, Antikolonialismus, Antizionismus, Gerechtigkeit, Nahost,  Menschenrechte, islamische Welt, Antidiskriminierung, Antifaschismus, Antirassismus und Afrika. ProMosaik ist in Deutschland, in verschiedenen europäischen Ländern, in der Türkei, im Nahen Osten, in Afrika und den USA durch PartnerInnen und MitstreiterInnen vertreten. Wir freuen uns auf neue Autorinnen und Autoren aus anderen Ländern und Kulturkreisen.
Die Webseite: http://www.promosaik.com/de

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Unser Kosumverhalten muss sich ändern – zwei Veranstaltungen

Fair ist, nicht billig einzukaufen, wofür andere teuer bezahlen
Gemeinsamer Gedankenaustausch beim Gehen – Weggespräch mit Alfred Pichler.
Am Dienstag, 16.10., Treffpunkt 18.30 Uhr, am Kirchplatz St. Bernhard, Rothschwaiger Str., FFB
Papst Franziskus ruft uns auf, unser Konsumverhalten zu ändern, auf Ausbeutung jeder Art zu achten und unsere Ökosysteme besser zu schützen. Dabei weist er auf die Zusammenhänge zwischen Armut und Ausbeutung des Planeten hin. So ist zum Beispiel Kaufen nicht nur ein wirtschaftlicher Akt, sondern immer auch eine moralische Handlung. Zu einigen Impulstexten werden wir uns zu diesem Themenkreis Gedanken machen, inwieweit wir selbst dazu im Alltag aktiv handeln können und unsere Erfahrungen dazu miteinander austauschen. – Reihe LEBENs WERTe?! des Brucker Forums. Gebühr: 5 EUR.

„Drüber reden!“ – In unserem monatlichen Gesprächsrunden über Leben und Arbeiten tauschen wir uns über Alltagsfragen und Probleme aus.
Am Montag, den 22. Oktober, um 18.30 Uhr, zeigen wir Trailer/Ausschnitte aus dem Film: „The True Cost“ (Die wahren Kosten).
Der Ort: „Brucker Brücke“, Münchner Str. 5, FFB – linkes Quergebäude im Hof rechts neben Elektro Schröder.
Wir unterhalten uns über unsere eigenen Erfahrungen und ein für alle Beteiligten besseres Konsumverhalten. Ein menschen- und ressourcengerechtes Einkaufen ist möglich! Der Film ist eine Geschichte über Kleidung. Es geht um die Kleidung, die wir tragen, die Menschen, die sie herstellen, und die Auswirkungen, die die Industrie auf unsere Welt hat. Der Preis für Kleidung sinkt seit Jahrzehnten, während die Kosten für Mensch und Umwelt dramatisch gestiegen sind. THE TRUE COST ist ein bahnbrechender Dokumentarfilm, der den Vorhang für die unerzählte Geschichte zurückzieht und uns auffordert zu überlegen, wer wirklich den Preis für unsere Kleidung bezahlt? Gefilmt in Ländern auf der ganzen Welt, von den hellsten Start- und Landebahnen bis zu den dunkelsten Slums und mit Interviews, ist THE TRUE COST ein beispielloses Projekt, das uns zu einer Reise um die Welt und in das Leben der vielen Menschen und Orte hinter unserer Kleidung einlädt. Wir sind zunehmend von den Menschen getrennt, die unsere Kleidung herstellen, da 97 % der Artikel heute im Ausland hergestellt werden. Es gibt heute etwa 40 Millionen Bekleidungsarbeiter auf der Welt; viele von ihnen haben nicht die gleichen Rechte oder den gleichen Schutz wie viele Menschen im Westen. Sie gehören zu den am schlechtesten bezahlten Arbeitern der Welt und etwa 85 % aller Bekleidungsarbeiter sind Frauen. Der menschliche Faktor der Bekleidungsindustrie ist zu groß, um ihn zu ignorieren, denn wir sehen immer wieder die Ausbeutung billiger Arbeitskräfte und die Verletzung von Arbeiter-, Frauen- und Menschenrechten in vielen Entwicklungsländern auf der ganzen Welt. Die bahnbrechende Untersuchung der schnellen Mode zeigt, dass während der Preis für Kleidung seit Jahrzehnten sinkt, die Kosten für Mensch und Umwelt dramatisch gestiegen sind.
Eintritt frei.

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Neue Aktions-Ideen – Das funktioniert!

Fossil Free München – Eine Initiative für Umweltgerechtigkeit

In diesem Video stellen wir Fossil Free München vor, einen ehrenamtlichen Verein aus München, der Divestment in der Stadt, ihren Institutionen und Bayern vorantreiben möchte.
https://youtu.be/cC3zVAB1v6M
Wenn Sie weitere Vereine & Organisationen kennenlernen möchten, die mit lösungsorientierter Arbeit Tag für Tag einen Beitrag leisten, besuchen Sie unsere YouTube-Playlist „Der Funke“: https://www.youtube.com/playlist?list=PLhxITUni9OWfFwQoV6CqiIq80SKrhHBPW

Volksentscheid gegen die Werbeflut

Die Initiative „Berlin Werbefrei“ will kommerzielle Produktwerbung im öffentlichen Raum einschränken und aus Kitas, Schulen und Universitäten verbannen. – Unterschreibe Jetzt & Hier
Infos: https://berlin-werbefrei.de
Film: „Bäume statt Werbetafeln“. Grenoble hat 2014 als erste europäische Stadt neue Regeln für Werbung im öffentlichen Raum erlassen und diese drastisch eingeschränkt. Ein Doku-Team hat die Stadt besucht, den Bürgermeister interviewt und einen Film darüber gedreht https://youtu.be/MxHKftU2v7k
Alle Infos:  https://www.spreadwords.org/werbefrei-volksentscheid-gegen-die-werbeflut

„Brandwashing“ 80 Werbeplakate in Brüssel als Protest gegen TTIP/CETA gekapert

In Brüssel wurden gestern 80 Plakatschaukästen im öffentlichen Raum gekapert und die Werbeinhalte durch Plakate von 20 belgischen und internationalen Künstlern ausgetauscht. Mit der Aktion „Brandwashing“ protestieren die Macher hinter der Aktion gegen die geplanten Freihandelsabkommen TTIP und CETA. Es wird die weitere Machtzunahme der großen, globalen Konzerne wie McDonalds, Chevron oder Texaco befürchtet, auf die mehrere Künstler in ihren Protestmotiven Bezug genommen haben.
http://urbanshit.de/brandwashing-80-werbeplakate-in-bruessel-als-protest-gegen-ttipceta-gekapert

Crowdfunding für Infoplakate

Spreadwords ist eine Crowdfounding Plattform. Die Organisation mietet Werbeflächen an und platziert diejenigen Themen in der Mitte der Gesellschaft, die Bürger*innen besonders am Herzen liegen. Dadurch kann sie die öffentliche Meinung mit bilden. Ziel der Werbung ist nicht Profit und die Steigerung von Verkaufszahlen, sondern die Gesellschaft zu informieren und den Rezipienten der Messages zu mehr Einsicht zu verhelfen. – (www.spreadwords.org).

Zwei Beispiele:

Stopp RWE!

Der Hambacher Forst ist ein Wald in Nordrhein-Westfalen, von dem nur noch ein kleiner Teil erhalten ist. Die Gegend ist seit etwa 12.000 Jahren bewaldet. Die ältesten Bäume sind ca. 350 Jahre alt. Insgesamt leben 142 geschützte Arten dort, wodurch der Wald ein besonderes Naturgebiet ist. Nach aktuellen Plänen des Energiekonzerns RWE sollen die verbliebenen 200 ha Wald bis auf weniger als 100 ha abgeholzt werden, um Braunkohle zur Energieerzeugung abzubauen. Dabei ist Braunkohle der klimaschädlichste aller Energieträger. Je Tonne verfeuerter Rohbraunkohle wird unabhängig vom Wirkungsgrad der Kraftwerke unweigerlich eine Tonne des Treibhausgases Kohlendioxid freigesetzt. In Nordrhein-Westfalen war die RWE in 2015 allein für den Ausstoß von etwa 90 Millionen Tonnen CO2 verantwortlich. Nachhaltige Energieerzeugung und Klimaschutz sieht anders aus! Mit diesem Plakat möchten wir den Mitarbeiter*innen von RWE und vorallem deren Vorstand an ihrem Arbeitsplatz erreichen und zum Nachdenken bringen.
Die Plakatierung wird in direkter Nähe der RWE Zentrale in Essen stattfinden.
https://www.spreadwords.org/projects/stopp-rwe

UNO-Gewaltverbot

Gewaltverbot der UNO: „Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt.“ – Charta der Vereinten Nationen und Statut des Internationalen Gerichtshofs, Kapitel 1, Artikel 2 Absatz 4.
Kriege von NATO-Staaten ohne UNO-Mandat: 1953 Iran, 1954 Guatemala, 1956 Ägypthen, 1961 Kuba, 1964 Vietnam, 1981 Nicaragua, 1999 Serbien, seit 2001 Afghanistan, seit 2003 Irak, seit 2011 Libyen, seit 2011 Syrien, seit 2014 Ukraine, seit 2015 Jemen – Dr. Daniele Ganser | SIPER INSTITUT
https://www.spreadwords.org/projects/gewaltverbot-der-uno

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