Unser Kosumverhalten muss sich ändern – zwei Veranstaltungen

Fair ist, nicht billig einzukaufen, wofür andere teuer bezahlen
Gemeinsamer Gedankenaustausch beim Gehen – Weggespräch mit Alfred Pichler.
Am Dienstag, 16.10., Treffpunkt 18.30 Uhr, am Kirchplatz St. Bernhard, Rothschwaiger Str., FFB
Papst Franziskus ruft uns auf, unser Konsumverhalten zu ändern, auf Ausbeutung jeder Art zu achten und unsere Ökosysteme besser zu schützen. Dabei weist er auf die Zusammenhänge zwischen Armut und Ausbeutung des Planeten hin. So ist zum Beispiel Kaufen nicht nur ein wirtschaftlicher Akt, sondern immer auch eine moralische Handlung. Zu einigen Impulstexten werden wir uns zu diesem Themenkreis Gedanken machen, inwieweit wir selbst dazu im Alltag aktiv handeln können und unsere Erfahrungen dazu miteinander austauschen. – Reihe LEBENs WERTe?! des Brucker Forums. Gebühr: 5 EUR.

„Drüber reden!“ – In unserem monatlichen Gesprächsrunden über Leben und Arbeiten tauschen wir uns über Alltagsfragen und Probleme aus.
Am Montag, den 22. Oktober, um 18.30 Uhr, zeigen wir Trailer/Ausschnitte aus dem Film: „The True Cost“ (Die wahren Kosten).
Der Ort: „Brucker Brücke“, Münchner Str. 5, FFB – linkes Quergebäude im Hof rechts neben Elektro Schröder.
Wir unterhalten uns über unsere eigenen Erfahrungen und ein für alle Beteiligten besseres Konsumverhalten. Ein menschen- und ressourcengerechtes Einkaufen ist möglich! Der Film ist eine Geschichte über Kleidung. Es geht um die Kleidung, die wir tragen, die Menschen, die sie herstellen, und die Auswirkungen, die die Industrie auf unsere Welt hat. Der Preis für Kleidung sinkt seit Jahrzehnten, während die Kosten für Mensch und Umwelt dramatisch gestiegen sind. THE TRUE COST ist ein bahnbrechender Dokumentarfilm, der den Vorhang für die unerzählte Geschichte zurückzieht und uns auffordert zu überlegen, wer wirklich den Preis für unsere Kleidung bezahlt? Gefilmt in Ländern auf der ganzen Welt, von den hellsten Start- und Landebahnen bis zu den dunkelsten Slums und mit Interviews, ist THE TRUE COST ein beispielloses Projekt, das uns zu einer Reise um die Welt und in das Leben der vielen Menschen und Orte hinter unserer Kleidung einlädt. Wir sind zunehmend von den Menschen getrennt, die unsere Kleidung herstellen, da 97 % der Artikel heute im Ausland hergestellt werden. Es gibt heute etwa 40 Millionen Bekleidungsarbeiter auf der Welt; viele von ihnen haben nicht die gleichen Rechte oder den gleichen Schutz wie viele Menschen im Westen. Sie gehören zu den am schlechtesten bezahlten Arbeitern der Welt und etwa 85 % aller Bekleidungsarbeiter sind Frauen. Der menschliche Faktor der Bekleidungsindustrie ist zu groß, um ihn zu ignorieren, denn wir sehen immer wieder die Ausbeutung billiger Arbeitskräfte und die Verletzung von Arbeiter-, Frauen- und Menschenrechten in vielen Entwicklungsländern auf der ganzen Welt. Die bahnbrechende Untersuchung der schnellen Mode zeigt, dass während der Preis für Kleidung seit Jahrzehnten sinkt, die Kosten für Mensch und Umwelt dramatisch gestiegen sind.
Eintritt frei.

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Neue Aktions-Ideen – Das funktioniert!

Fossil Free München – Eine Initiative für Umweltgerechtigkeit

In diesem Video stellen wir Fossil Free München vor, einen ehrenamtlichen Verein aus München, der Divestment in der Stadt, ihren Institutionen und Bayern vorantreiben möchte.
https://youtu.be/cC3zVAB1v6M
Wenn Sie weitere Vereine & Organisationen kennenlernen möchten, die mit lösungsorientierter Arbeit Tag für Tag einen Beitrag leisten, besuchen Sie unsere YouTube-Playlist „Der Funke“: https://www.youtube.com/playlist?list=PLhxITUni9OWfFwQoV6CqiIq80SKrhHBPW

Volksentscheid gegen die Werbeflut

Die Initiative „Berlin Werbefrei“ will kommerzielle Produktwerbung im öffentlichen Raum einschränken und aus Kitas, Schulen und Universitäten verbannen. – Unterschreibe Jetzt & Hier
Infos: https://berlin-werbefrei.de
Film: „Bäume statt Werbetafeln“. Grenoble hat 2014 als erste europäische Stadt neue Regeln für Werbung im öffentlichen Raum erlassen und diese drastisch eingeschränkt. Ein Doku-Team hat die Stadt besucht, den Bürgermeister interviewt und einen Film darüber gedreht https://youtu.be/MxHKftU2v7k
Alle Infos:  https://www.spreadwords.org/werbefrei-volksentscheid-gegen-die-werbeflut

„Brandwashing“ 80 Werbeplakate in Brüssel als Protest gegen TTIP/CETA gekapert

In Brüssel wurden gestern 80 Plakatschaukästen im öffentlichen Raum gekapert und die Werbeinhalte durch Plakate von 20 belgischen und internationalen Künstlern ausgetauscht. Mit der Aktion „Brandwashing“ protestieren die Macher hinter der Aktion gegen die geplanten Freihandelsabkommen TTIP und CETA. Es wird die weitere Machtzunahme der großen, globalen Konzerne wie McDonalds, Chevron oder Texaco befürchtet, auf die mehrere Künstler in ihren Protestmotiven Bezug genommen haben.
http://urbanshit.de/brandwashing-80-werbeplakate-in-bruessel-als-protest-gegen-ttipceta-gekapert

Crowdfunding für Infoplakate

Spreadwords ist eine Crowdfounding Plattform. Die Organisation mietet Werbeflächen an und platziert diejenigen Themen in der Mitte der Gesellschaft, die Bürger*innen besonders am Herzen liegen. Dadurch kann sie die öffentliche Meinung mit bilden. Ziel der Werbung ist nicht Profit und die Steigerung von Verkaufszahlen, sondern die Gesellschaft zu informieren und den Rezipienten der Messages zu mehr Einsicht zu verhelfen. – (www.spreadwords.org).

Zwei Beispiele:

Stopp RWE!

Der Hambacher Forst ist ein Wald in Nordrhein-Westfalen, von dem nur noch ein kleiner Teil erhalten ist. Die Gegend ist seit etwa 12.000 Jahren bewaldet. Die ältesten Bäume sind ca. 350 Jahre alt. Insgesamt leben 142 geschützte Arten dort, wodurch der Wald ein besonderes Naturgebiet ist. Nach aktuellen Plänen des Energiekonzerns RWE sollen die verbliebenen 200 ha Wald bis auf weniger als 100 ha abgeholzt werden, um Braunkohle zur Energieerzeugung abzubauen. Dabei ist Braunkohle der klimaschädlichste aller Energieträger. Je Tonne verfeuerter Rohbraunkohle wird unabhängig vom Wirkungsgrad der Kraftwerke unweigerlich eine Tonne des Treibhausgases Kohlendioxid freigesetzt. In Nordrhein-Westfalen war die RWE in 2015 allein für den Ausstoß von etwa 90 Millionen Tonnen CO2 verantwortlich. Nachhaltige Energieerzeugung und Klimaschutz sieht anders aus! Mit diesem Plakat möchten wir den Mitarbeiter*innen von RWE und vorallem deren Vorstand an ihrem Arbeitsplatz erreichen und zum Nachdenken bringen.
Die Plakatierung wird in direkter Nähe der RWE Zentrale in Essen stattfinden.
https://www.spreadwords.org/projects/stopp-rwe

UNO-Gewaltverbot

Gewaltverbot der UNO: „Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt.“ – Charta der Vereinten Nationen und Statut des Internationalen Gerichtshofs, Kapitel 1, Artikel 2 Absatz 4.
Kriege von NATO-Staaten ohne UNO-Mandat: 1953 Iran, 1954 Guatemala, 1956 Ägypthen, 1961 Kuba, 1964 Vietnam, 1981 Nicaragua, 1999 Serbien, seit 2001 Afghanistan, seit 2003 Irak, seit 2011 Libyen, seit 2011 Syrien, seit 2014 Ukraine, seit 2015 Jemen – Dr. Daniele Ganser | SIPER INSTITUT
https://www.spreadwords.org/projects/gewaltverbot-der-uno

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Plastik-Alternativen 2

Bioplastik boomt
Verpackungen erwecken einen umweltfreundlichen Eindruck. Viele Hersteller bieten jetzt biologisch abbaubare Verpackungen an, das ist aber nicht so gut, wie es klingt. Das Problem: Auch wenn „Bioplastik“ abbaubar ist, es dauert viel zu lange, bis es tatsächlich verrottet. Die große Mehrheit dieser Produkte wird zum „Störstoff“ und muss in Kompostieranlagen aussortiert werden. Das ist wiederum aufwändig und teuer. Eine aktuelle Studie der Deutschen Umwelthilfe kommt zu dem Ergebnis, dass Bioplastik keine Abfallprobleme löst, sondern diese eher noch verschärft. Hersteller und Händler sollten wieder auf Abfallvermeidung und Recycling setzen.
zu sehen hier: http://www.3sat.de/page/?source=/nano/umwelt/198159/index.html
Es geht auch anders. Zucker und Stärke als Grundstoff für Biokunststoff: Kunststoff wird zur 95 Prozent aus Erdöl hergestellt. Holz, Mais oder Zuckerrohr funktionieren auch.
Videobeiträge auf 3sat/nano: http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=75966 und http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=75965

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Es muss und wird anders werden

Wir empfehelen einen 45-Minuten-Film, der Alternativen zur Müllproduktion und -verwertung aufzeigt.
„Ab in die Zukunft – Müll von morgen“
Gezeigt wird er vom österreichischen TV-Sender „Servus-TV“: www.servus.com/de/p/Ab-in-die-Zukunft—M%C3%BCll-von-morgen/AA-1T9MAQ5N51W12
Dort heißt es in der Beschreibung:
Bereit für eine erstaunliche Reise ins Jahr 2050? Wie viel Müll wir noch produzieren werden und wie wir ihn entsorgen werden. Mittlerweile produziert der Mensch jährlich bis zu 15 Milliarden Produkte, die dann im Müll landen: organisches Material, elektronischer Müll, manchmal giftiger oder gefährlicher Abfall. Wenn der Mensch in diesem Ausmaß weiter Müll produziert, wird im Jahr 2050 doppelt so viel Müll geschaffen werden.
Innovationen auf der ganzen Welt sollen dem entgegenwirken. Die Produktion von Müll soll drastisch reduziert werden. Forscher und Unternehmer versuchen, zirkulare Ökonomien zu erschaffen, in denen die Produkte immer wieder von Neuem bearbeitet und weiterverwendet werden. Das Kompostieren soll populär gemacht werden. Es werden regelmäßige Treffen zum gemeinsamen Reparieren von Gebrauchsgegenständen ins Leben gerufen. Wie wird also die Zukunft im Jahr 2050 aussehen?
Müll wird nicht länger geduldet werden. Vernetzte Objekte werden den Hersteller beim ersten Betriebsausfall verständigen, sodass sie sofort repariert werden können. Produkte werden so hergestellt werden, dass sie beinahe die Ewigkeit überdauern. Nicht-kompostierbarer Müll wird wiederverwertet werden. Diese Produkte werden zu Rohmaterialien für Designer, Architekten und Hersteller verarbeitet werden.
Die Visionäre der Gegenwart stellen sich eine Zukunft vor ohne Müll, in der zum Beispiel wiederverwertete Plastikmaterialien zu Baustoffen und somit zu einer neuen Ressource werden.

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OpenSource/LINUX – das bessere Computer-Betriebssytem

Wir sind Gäste der Hans-Kiener-Stiftung in der Münchner Str. 5, linkes Quergebäude im Hof rechts neben Elektro Schröder.
Wir treffen uns im Raum der BRUCKER BRÜCKE zu einem lockeren Austausch. Fragen aus der Runde zur Installation haben Vorrang, ansonsten werden wir uns mit Erfahrungen zu einzelnen Programmen beschäftigen. Außerdem diskutieren wir ein Projekt mit dem RaspberryPi.
Neueinsteiger und Gäste sind jederzeit willkommen.
Veranstalter: Bündnis Fürstenfeldbruck im Wandel
Eintritt frei.
Mehr zu uns findet man auf der Seite OpenSource/Linux im Menü unter BRUCKER BRÜCKE

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Plastik-Alternativen

Plastik in allen Muscheln der Erde gefunden
Motivation für die Neuerung war das Wissen, dass weltweit mehr als ein Drittel aller verwendeten Kunsstoffe in Waren stecken, die höchstens einmal benutzt und dann in den Müll geworfen werden – Becher,Trinkhalme, Verpackung. 90 Pozent dieses Plastikmülls landet früher oder später in den Ozeanen. Laut einem aktuellen Bericht der Nachrichtenagentur Reuters fanden Wissenschaftler des Norwegian Institute for Water Research (NIVA) mittlerweile in nahezu allen Muscheln, die sie in den Meeren auf der ganzen Erde von Chile bis China oder am Nordpol sammelten und analysierten, kleinste Kunststoffpartikel, die die Tiere gefressen hatten und die somit in die Nahrungskette eingehen, die an ihrem Ende auf den Tellern der Menschen endet.

Plastik-Alternativen, die unseren Planeten nicht vermüllen und das Leben nicht gefährden:
Dem Problem „Plastik macht die Welt kaputt“ haben wir uns schon mehrfach gewidmet. Neuerdings mehren sich die Zeichen, dass die Suche nach naturgerechten Alternativen positive Ergebnisse zeitigt.

Plastikersatz aus Seetang
Seetang für Becher, Plastiktüten oder Trinkflaschen: Eine indonesische Firma stellt aus dem komplett kompstierbaren Material einen brauchbaren und wirklich nachhaltigen Ersatz für den überbordenden Kunststoffverbrauch her – und zeigt, wie das dickste Müllproblem des Planeten gelöst werden könnte.
Mit „Evoware“ stellt das noch junge Unternehmen ein Produkt vor, das – wie Treehugger jetzt berichtet – nicht nur vollständig abbaubar, sondern auch essbar ist.
Algen-„Plastik“: kompstierbar oder essbar
Die Produzenten von „Evoware“ stellen nun zwei verschiedene Sorten ihres Kunststoffs aus Seetang her. Die eine – binnen zwei Jahre vollständig abbaubare – zum Verpacken von Waren wie Seifen oder Gegenständen des täglichen Lebens, die andere – vollständig essbare – zum Verpacken von Lebensmittel – seien es Nudeln im Laden oder Burger im Fastfoodrestaurant.
Zugleich bietet die Herstellung nun ehemaligen Fischern oder Bauern in Indonesien eine neue Einnahmequelle und verbessert deren Lebenslage.
http://globalmagazin.com/themen/natur/plastikersatz-aus-seetang

Weitere Fundstellen:

https://www.stern.de/wirtschaft/news/ganz-ohne-erdoel-wie-plastik—nur-besser-3753108.html
http://www.reinert-kunststofftechnik.de/index.php/de/umweltschutz/biokunststoff.html
https://www.youtube.com/watch?v=1F5tqNOUVyg
https://www.gruene-wunstorf.com/themen/allgemein-von-a-z/plastik-aus-holz/
https://www.n-tv.de/wissen/Kunststoff-aus-fluessigem-Holz-article62142.html
https://www.bioodi.de/uber-uns
https://www.pack2go.de/bio-verpackungen-bioeinweggeschirr
https://www.biofutura.com/de/homepage
https://www.hallo-muenchen.de/muenchen/landkreis/hachinger-tal-ort559066/taufkirchner-firma-leaf-republic-stellt-geschirr-schalen-laub-6928015.html

 

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LINUX – das bessere Computer-Betriebssytem

  • Do, 30.11., 16:30 Uhr, Eine-Welt-Zentrum im Bürgerpavillon, Heimstättenstr. 24, FFB
    Linuxparty von Linux-Usern für Linux-User und daran Interessierte
    Wer später dazu stößt, kein Problem. Allerdings haben wir kein open end, sondern wollen gegen 19 Uhr fertig sein.
    Bei diesem zweiten LINUX-Treffen stürzen wir uns gleich in die Aktion:
    Auf einem Rechner kann das Linux-System „Mint“ mit Anwendungen ausprobiert werden.
  • Wir rüsten einen Laptop (oder mehrere) auf Linux um
  • wir tauschen Linux-Images zum Booten aus
  • wir richten die Platte ein und schauen auf die landesspezifischen Einstellungen
  • wir schmökern in den „Repositorys“ nach neuen Anwendungen/Programmen
  • wir helfen uns untereinander bei Fragen

Jede/r Interessierte ist willkommen! Laptops bitte mitbringen.

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