„Geschacher um Menschenrechte: Wie Deutschland UN-Standards ausbremst“

Die TV-Sendung „Monitor“ berichtete am 18.7.19: „Wie Deutschland UN-Standards ausbremst“: „Hungerlöhne und miserable Arbeitsbedingungen gehören häufig noch immer zum Alltag der Menschen, die in ärmeren Ländern für deutsche Unternehmen Produkte herstellen oder Rohstoffe abbauen. Dabei hatte die Bundesregierung im Koalitionsvertrag versprochen, die „Menschenrechtsleitprinzipien“ der Vereinten Nationen verbindlich umzusetzen – notfalls per Gesetz. Doch das Verfahren zieht sich hin, die Kriterien werden immer weiter aufgeweicht. Gegenüber MONITOR kritisiert jetzt der Berichterstatter des zuständigen UN-Komitees, Deutschland halte sich nicht an die UN-Vereinbarungen.“

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Weltklima auf der Kippe

Eine monströse wissenschaftliche Fehleinschätzung wurde aus der kanadischen Arktis gemeldet: Das Auftauen des Permafrostbodens in vielen arktischen Regionen Kanadas schreitet viel schneller voran, als ursprünglich von der Klimawissenschaft prognostiziert … Demnach soll das Auftauen des Permafrosts inzwischen so weit vorangeschritten sein, wie es in den aktuellen Szenarien des Weltklimarates (IPCC) für das Jahr 2090 prognostiziert wurde … Wissenschaftler warnen inzwischen offen davor, dass der Menschheit noch fünf Jahre bleiben, um „sich vor dem Klimawandel zu retten“. – Quelle: https://www.heise.de/tp/features/Weltklima-auf-der-Kippe-4456028.html?seite=all Regenwaldabholzung in Lateinamerika. Im Jahr 2018 sind im westlichen Amazonasgebiet zwei Hektar Wald pro Minute abgeholzt worden … Aus dem Bericht geht hervor, dass dort allein im vergangenen Jahr fast eine Million Hektar Wald verloren gegangen sind. Davon entfielen knapp die Hälfte (49 Prozent) auf Brasilien, 20 Prozent auf Peru, 20 Prozent auf Kolumbien, acht Prozent auf Bolivien und drei Prozent auf Ecuador. – Quelle: https://amerika21.de/2019/07/228262/amazonasgebiet-entwaldung
„Fridays for future München“ stellt 31 Forderungen an den Stadtrat der Landeshauptstadt: Nach den #FfF-Forderungen an die Bundesregierung hat nun auch #FfF München 31 Forderungen präsentiert, die sich v.a. an den Stadtrat der Landeshauptstadt München richten. In Anlehnung an die Forderungen auf Bundesebene, sind diese jedoch weitaus konkreter. Sie erstrecken sich auf Maßnahmen in den Bereichen Mobilität (11), Stadtplanung und Gebäude (9), Energieversorgung (3), Ressourcenverbrauch, Ernährung und Abfall (6) sowie Stadtverwaltung (2). Alle Forderungen können als gute Beispiele für eine kommunale Entwicklung betrachtet werden. Hier geht’s zu den Forderungen (als PDF).
Verbote oder Freiwilligkeit?
„Meine Verbotspartei (Verbieten, was verboten gehört!)“
6-Min.-Satire von Wilfried Schmickler: https://youtu.be/0i6QANFaSRs

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Wie schwierig ist es, das Klima zu retten?

Ingolf Baur will seinen CO2-Fußabdruck verringern: Sein Haus, seine Familie, sein Auto, seine Reisen. Sein CO2-Fußabdruck macht ihm schlechte Laune. Ingolf Baur will etwas ändern. An den 17 Tonnen CO2 pro Jahr, für die er verantwortlich ist. 17 Tonnen, die das Klima ruinieren, die allein etwa 5 Quadratmeter sommerliches Arktiseis schmelzen lassen. Sein selbstgestecktes Ziel: seinen CO2-Ausstoß zu halbieren. Wie schwierig ist es, das Klima zu retten? Was gelingt mit freiwilligem Engagement? Ingolf Baur macht sich auf die Suche. Nach Menschen, die sich schon länger mit diesen Fragen beschäftigen. Und vielleicht Antworten gefunden haben. – Das 30-Min.-Video zeigt, was wir tun können und weshalb das nicht ausreicht: www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=80442

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Anregungen und Anleitungen zum Aktivwerden

Demokratie und Klimapolitik gehören zusammen und benötigen unsere aktive Teilnahme. „Mehr Demokratie e.V.“ und das Münchner Umweltinstitut haben zwei Broschüren publiziert und kostenfrei zur Verfügung gestellt. Zur Weiterverteilung dringend empfohlen!
Ein kostenloses Buch zur Europawahl: „Europa – Die unvollendete Demokratie“. Die EU befindet sich in der tiefsten Krise seit ihrer Gründung. Diesen Diskussionsprozess regt das Buch an. Die Europawahl am 26. Mai ist eine Schicksalswahl. Wir brauchen eine neue, positive Vision für Europa. Denn bisher erinnert das europäische Haus eher an ein uneinnehmbares Verwaltungsgebäude als an ein vielseitiges offenes Bauwerk für die unterschiedlichen Menschen und ihre Bedürfnisse. In diesem Buch der Autorin und Journalistin Ute Scheub setzen wir Stein für Stein die Elemente für ein runderneuertes europäisches Haus, dessen Fundament aus erweiterter Demokratie, Bürgerbeteiligung, Solidarität, Menschenrechten und Klimaschutz besteht. Das Buch ist gut lesbar, nicht kompliziert und immer auf dem Punkt. Hier kann das Buch kostenlos bestellt werden: www.transforming-europe.eu/de/buch-bestellen
Das Buch als PDF runterladen: www.transforming-europe.eu/fileadmin/user_upload/pdf/2019-01-10_Europa-Buch_von_Ute_Scheub.pdf
Ein kostenloses Buch zur Klimawende: „Klimawende von unten“. Mehr Demokratie e.V.: Ganz konkret wird Klimapolitik von den Städten und Gemeinden angeschoben. Überall gibt es engagierte Menschen, die für lokalen Klimaschutz kämpfen. Die direkte Demokratie kann ihnen helfen. Mit ihr können die Bürgerinnen und Bürger verbindliche Beschlüsse fassen. Die Kommunalpolitik muss sie dann umsetzen. Klimawende von unten. Genauso lautet die Überschrift der Broschüre, die Mehr Demokratie gemeinsam mit dem Umweltinstitut München e.V. und BürgerBegehren Klimaschutz ausgearbeitet hat. Eine Broschüre für Aktionsgruppen in ganz Deutschland, für Menschen, die schon aktiv sind oder es werden wollen. Jetzt ist die Broschüre fertig und steht zum Download bereit. Kleine Gruppen engagierter Menschen haben es geschafft, ganze Städte zu verändern. In Berlin haben sie ein Öko-Stadtwerk gegründet und die Vorfahrt für Radfahrer/innen erkämpft. Nun gibt es „Radentscheide“ in ganz Deutschland. In München geht wegen eines Bürgerbegehrens ein Kohlekraftwerk vom Netz. Hamburg hat sich per Volksbegehren das Fernwärmesystem von Vattenfall zurückgeholt. Die Broschüre zeigt solche Beispiele und eine Übersicht, was in welchem Bundesland mit der direkten Demokratie erreicht werden kann. Schließlich noch Anregungen, wie sich Menschen motivieren lassen. Wir können die Welt verändern. Es liegt an den vielen. Die wollen wir erreichen. Allein auf die Politik verlassen? Das reicht schon lange nicht mehr. Auf geht’s, bringen wir die Broschüre unter die Leute! – Umweltinstitut München: Im Handbuch stellen wir Ihnen dafür einfache Anleitungen und Forderungsbaukästen zur Verfügung. Und wenn Sie Unterstützung brauchen, dann kontaktieren Sie mich. Gerne beraten wir Initiativen und helfen bei der Mobilisierung. Hinter uns steht ein breites Netzwerk an Unterstützern, vom Bund für Umwelt und Naturschutz über den Allgemeinen Deutschen Fahrradclub ADFC bis zu Greenpeace. Buchbestellung: http://www.umweltinstitut.org/ueber-uns/infomaterial/energie-und-klima.html. Die Klimabroschüre als PDF herunterladen.

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Supermärkte müssen Lebensmittel weitergeben

Beispiel Tschechien: Grob ein Drittel aller Lebensmittel landet im Müll statt auf dem Teller. Oft ist für Supermärkte die korrekte Entsorgung von Lebensmitteln über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus sogar teurer, als wenn das Essen beispielsweise über die Tafeln Bedürftigen zur Verfügung gestellt würde. Um den Druck auf Supermärkte zu erhöhen, geht Tschechien trotzdem einen anderen Weg. Dort gilt seit einigen Tagen ein Gesetz, wonach große Supermärkte mit einer Fläche von mehr als 400 Quadratmetern die überschüssigen Lebensmittel nicht wegwerfen dürfen. In Frankreich gibt es seit 2016 eine ähnliche Verpflichtung für die Supermärkte. Die Tagesschau (https://www.tagesschau.de/ausland/tschechien-lebensmittel-101.html?utm_source=Krautreporter+Newsletter&utm_campaign=4946910c0f-morgenpost-2019-01-17&utm_medium=email&utm_term=0_9ed711293a-4946910c0f-219761313) beschreibt das Projekt und lässt deutsche Experten zu Wort kommen, die sich eher gegen eine solche Regelung hierzulande aussprechen. Die freiwillige Zusammenarbeit funktioniere gut, gesetzliche Vorschriften erhöhten die Bürokratie, heißt es. Unter anderem versucht die Initiative „Zu gut für die Tonne“, die Lebensmittelverschwendung hierzulande einzudämmen: https://www.zugutfuerdietonne.de/?utm_source=Krautreporter+Newsletter&utm_campaign=4946910c0f-morgenpost-2019-01-17&utm_medium=email&utm_term=0_9ed711293a-4946910c0f-219761313.

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Plastikvermüllung verhindern

Laut Studien der Vereinten Nationen (UN) verbraucht die Welt jährlich fünf Milliarden Plastiktüten, hauptsächlich aus Polyethylen, einem billigen Polymer, das aus Erdöl gewonnen wird und dessen Abbau 500 Jahre dauert. Acht Staaten aus der Karibik und Zentralamerika haben ab dem 1. Januar den Import und die Herstellung von Einwegplastik und Polysterol verboten. Dabei handelt es sich um Jamaika, Belize, Bahamas, Barbados, Costa Rica, Dominica, Grenada sowie Trinidad & Tobago. Mittelfristig soll über eine Gesetzesgrundlage Plastik grundsätzlich aus den Ländern verbannt werden, vor allem Plastiktüten. Auch in Kolumbien soll ab März diesen Jahres ein entsprechendes Gesetz diskutiert und verabschiedet werden. Haiti hatte bereits im Jahr 2012 die Stoffe verboten. Auch in Aruba, Guyana, Puerto Rico, St. Vincent und den Grenadinen sowie auf den Turks- und Caicosinseln ist der Import und die Herstellung von Einwegplastik bereits untersagt. Im August des vergangenen Jahres hatte Chile als erstes Land Südamerikas die Ausgabe von Plastikbeuteln im Einzelhandel verboten. Dort wurden jährlich 3,4 Milliarden Plastiktüten verwendet, von denen viele später im Meer landeten. Unternehmen, die sich nicht daran, müssen mit Geldstrafen … rechnen.
Quelle: https://amerika21.de/2019/01/220064/plastik-karibik-kolumbien-verbot

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Zwei neue Internetportale zum Denken und Handeln

PRESSENZA – Eine internationale Nachrichtenagentur
Humanismus, Gewaltfreiheit, Menschenrechte, Abrüstung und Nicht-Diskriminierung
Pressenza ist ein offener Raum, in dem sich die soziale Basis ausdrücken kann. Pressenza gibt einer universalistischen, humanistischen Sichtweise den Vorrang und arbeitet intensiv mit anderen Agenturen zusammen. Des Weiteren hat Pressenza Verbindungen zu Portalen, Organisationen, Informations- und Kommunikationsmedien, Gemeinschaften und benachteiligten Bevölkerungsgruppen, die auf Gegenseitigkeit beruhen. Pressenza ist Teil eines breiten Netzes neuer Medien, die so ihre lokalen Vorschläge weltweit verbreiten und gleichzeitig die Informationen nutzen können, die von der Agentur zur Verfügung gestellt werden.
Das Team von Pressenza besteht aus Freiwilligen mit viel Erfahrung in Kommunikation, sozialem Aktivismus, im kulturellen und akademischen Bereich. Die Agentur hat keine wirtschaftlichen Interessen, dies ist eine Grundbedingung für ihre Unabhängigkeit. Sie verfügt über Kolumnisten, Reporter, Fotografen, Grafiker, Filmemacher und Übersetzer, die auf allen fünf Kontinenten ehrenamtlich ihre professionelle Arbeit beitragen. Entstanden ist die Agentur 2009 in Mailand, Italien, ihren juristischen Standort als internationale Presseagentur hat sie seit 2014 in Ecuador. Pressenza ist in dezentralen Teams und Redaktionen organisiert. Vertreten in 24 Ländern, stellt Pressenza täglich Informationen auf Englisch, Italienisch, Spanisch, Französisch, Portugiesisch, Deutsch, Griechisch und Katalanisch zur Verfügung.
Ziel: Pressenza veröffentlicht Nachrichten, Initiativen, Vorschläge und Ereignisse, die mit Frieden, Gewaltfreiheit, Abrüstung, den Menschenrechten und dem Kampf gegen jede Form von Diskriminierung zu tun haben. Für Pressenza ist der Mensch zentraler Wert und zentrale Sorge und die Vielfalt maßgebend. Pressenza schlägt einen aktiven und scharfsichtigen Journalismus vor, der diese wesentlichen Prämissen respektiert und auf eine Lösung der weltweiten Krisen und sozialen Konflikte abzielt. In diesem Sinne verbreitet Pressenza Studien, Analysen und Aktionen, die zum Weltfrieden und zur Überwindung der Gewalt beitragen. Dabei legt sie ihren Schwerpunkt auf die Abrüstung nuklearer und konventioneller Waffen, auf die friedliche Lösung von Konflikten, auf Prävention und den Rückzug aus den besetzten Gebieten. Pressenza verurteilt ebenfalls alle Handlungen und Situationen, die in der Bevölkerung Schmerz und Leiden bewirken. Hier versucht sie die Ursachen zu entdecken und sie zu verändern und spielt dabei eine Rolle, die über das bloße Zuschauen hinausgeht. Die Agentur bildet auch aus und nimmt Volontäre auf, die diese Überzeugungen teilen.
Kostenloses Abonnement: Der gesamte, von Pressenza produzierte Inhalt (Ausnahmen sind markiert), steht unter der Lizenz Creative Commons 4.0. kostenlos zur Verfügung.
Die Webseite: https://www.pressenza.com/de

ProMosaik – ein internationales Presseportal für Menschenrechte, Frieden, Gerechtigkeit, kulturelle und religiöse Vielfalt und den Dialog zwischen Kulturen und Religionen auf verschiedenen Ebenen.
Wir sind eine Gruppe unabhängiger Menschen aus verschiedenen Kulturen und Religionsgemeinschaften, die auf der Suche nach der Wahrheit sind und sich für die Schwachen dieser Welt einsetzen möchten, indem sie durch Artikel und Bücher über die Missstände dieser Welt aufklären. Darin sehen wir unsere sozio-politische Aufgabe. Wir veröffentlichen Beiträge in verschiedenen Sprachen auf dieser Webseite und auf dem Blog www.promosaik.blogspot.com. Im Moment schreiben wir im Besonderen in deutscher, italienischer, spanischer, französischer und englischer Sprache. Wir freuen uns aber jederzeit auf neue Autorinnen und Autoren, die uns ihre Artikel und Bücher zusenden. Die Schwerpunkte des Presseportals ProMosaik sind: Frauenrechte, internationale Politik, Antikolonialismus, Antizionismus, Gerechtigkeit, Nahost,  Menschenrechte, islamische Welt, Antidiskriminierung, Antifaschismus, Antirassismus und Afrika. ProMosaik ist in Deutschland, in verschiedenen europäischen Ländern, in der Türkei, im Nahen Osten, in Afrika und den USA durch PartnerInnen und MitstreiterInnen vertreten. Wir freuen uns auf neue Autorinnen und Autoren aus anderen Ländern und Kulturkreisen.
Die Webseite: http://www.promosaik.com/de

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