DemokraTisch

DemokraTisch in Bruck

Gespräche mit Stadträten, Aktiven, Ehrenamtlichen und jungen Menschen über gemeinwohlorientierte Stadt- und Landpolitik, Fragen demokratischer Bürgerbeteiligung, Frieden und Menschenwürde.
Unter der Überschrift „DemokraTisch in Bruck“ finden unter dem Dach der Sozialinitiative „BRUCKER BRÜCKE – das WIR stärken“ Begegnungen mit Stadträten und Aktiven am runden Tisch statt, zu Fragen demokratischer Bürgerbeteiligung und gemeinwohlorientierter Politik. Sie finden ohne Publikumsverkehr statt – aber in Anwesenheit von Vertretern der lokalen Presse. Sie finden ohne Publikumsverkehr statt – aber mit einer Gästeauswahl und Vertretern der lokalen Presse.
Veranstalter: Bündnis „FFB im Wandel“, in Kooperation mit dem Herausgeberkreis des Internetportals „ffbaktiv.de“.


Planung für die Januar 2019-Begegnung:

Das Artensterben macht vor unserer Haustür nicht Halt
Wie muss ein artgerechtes Leben, Arbeiten und Handeln in Bruck aussehen?
Fakten: In Deutschland sind in den letzten 20 Jahren die Insektenarten um zwei Drittel reduziert worden. 50 % der Vogel- und Säugetierarten werden durch den Klimawandel bis zum Jahr 2100 verschwinden. 37 % der Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Ab dem Jahr 2048 gibt es keine nutzbaren Fischbestände mehr.
Thesen: Ohne Entkoppelung von Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch sowie ohne rasche solare Energiewende, ohne ökologische Verkehrswende und ohne biologische Landwirtschaft werden wir keine Wege aus der selbstverschuldeten Öko-Krise finden, in die wir uns manövriert haben. Wir brauchen eine ganz neue Art von Bildung, wenn wir überleben wollen: Denken und Handeln in Zusammenhängen, Herzensbildung, ökologische Bildung, Sinn für Schönheit und Vielfalt. Leben ist nur in Vielfalt möglich, nicht in Einfalt. – (Franz Alt)
Fragen: Gibt es ein Artensterben auch im Landkreis FFB und wie zeigt es sich? Wer und was ist dafür verantwortlich? Welche Maßnahmen sind gefragt, welche werden verfolgt und angestrebt? Wer kann/muss Was tun? Kann das „Volksbegehren gegen das Artensterben, für die Artenvielfalt – Rettet die Bienen“ helfen?


Das Thema unserer Dezember-Begegnung am Freitag, 14.12.:
Verschwendung von Lebensmitteln und wie man sie verhindern kann
Fakten über unser Konsumleben und die globale Essens-/Nahrungsmittelpolitik
Es diskutierten die wegen „Containerns“ angeklagten Studentinnen Caro und Franzi, Dr. Richard Bartels für Slowfood, Lidija Bartels von der Brucker Tafel, Bio-Hecker aus Olching, Dr. Ingrid Jaschke (Kreisrätin) für den Bund Naturschutz, Inge Ammon und Alfred Pichler von der Brucker Brücke und Rudolf Ende (als Moderator) vom Bund Naturschutz. – Ohne Publikumsbeteiligung, aber mit Pressevertretung.
Ein Pressebericht erschien in der Brucker SZ am 17.12.18.
Dokumentiert wurden in einem Video 15 Minuten aus etwa 90.
Hier zu sehen: https://youtu.be/njHpt8cJ1H8
Wir erarbeiteten ein ausführliches Gesprächsprotokoll mit Info- und Link-Anhang, das wir zur Nutzung für alle Interessierten veröffentlichen. Es darf gerne heruntergeladen und vervielfältigt werden. Über Ergänzungen und Anregungen freuen wir uns – Kontakt über aktiv((at)) ffbaktiv.de. Hier geht’s zur Dokumentation.


»Todesursache: Flucht« oder »Es genügt, ein Mensch zu sein«
Eine Gedenkveranstaltung mit Musik und Aktion zum 70. Jahrestag der Menschenrechte
Solidarität mit den Fliehenden, den Opfern und den Überlebenden.
Montag, 10.12., 19 – 20.30 Uhr, Cafeteria der VHS, Niederbronnerweg 5, Fürstenfeldbruck
Verlesung von Opfer-Namen Geflüchteter und ein Gastbeitrag aus dem Buch »Todesursache: Flucht. Eine unvollständige Liste« – das Buch wird gegen eine freiwillige Spende abgegeben –
Musikalische Begleitung: Günter Wagenpfeil (Gitarre) und David Jäger (Saxophon)
Erlebnisse Geflüchteter: Jeanne-Marie Sindani liest aus ihrem Buch »Gestrandet im ‘Paradies’«
Inge Ammon liest aus dem Buch „Im Namen der Menschlichkeit: Rettet die Flüchtlinge!“ von Heribert Prantl, SZ-Ressortleiter.
Kurzfilme: „12 Seemeilen“, „Deportation Class“ und „Menschenrechte in drei Minuten erklärt“
Deklamation von Menschenrechten: »Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren«, anlässlich 70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, durch Amnesty International Ortsgruppe FFB
Veranstalter: Sozialinitiative BRUCKER BRÜCKE – das WIR stärken, amnesty international Ortsgruppe FFB und Bündnis FFB ist bunt – nicht braun
Bericht in der Brucker SZ: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/tag-der-menschenrechte-toedliche-flucht-1.4248966
Die besten Ausschnitte des Abends im 11-Min.-Video: https://youtu.be/8_bGf1VFZWo.
Der Abend wurde mit der hervorragenden Musikqualität der beiden Musiker begleitet. Ihre Stücke sind in voller Länge hier zu hören und zu sehen: https://youtu.be/D3y6Qetb3Ag


Am Montag, 26.11., fand die dritte „DemokraTisch“-Begegnung statt:
Zugewandert, Arbeitslos, Behindert … Sozial benachteiligt. Helferangebote in Bruck
Wir stellen Hilfs- und Beratungsangebote im Landkreis für Migranten, Geflüchtete und weitere sozial Benachteiligte vor, diskutieren über Erfahrungen und Kritik der Betroffenen, über bestehende Mängel sowie Anregungen und Verbesserungsvorschläge.
Die Angebote sind für Menschen, die gezwungen waren, ihre Heimat zu verlassen, aber auch für Einheimische, deren soziale Lage prekär ist. Die Anbieter stehen ihnen beratend und begleitend zur Seite und geben professionelle Hilfestellung beim Erlernen der deutschen Sprache.
Fragen zur Diskussion: Gibt es genügend Angebote und Helfer? Was läuft gut, was schlecht? Wird dem Ehrenamt zu viel zugemutet und tun die staatlichen Stellen zu wenig?
Gesprächspartner:
Esther Laschitz, Tutorin im „Lernprojekt DUO“ des „AsylPlus e.V.“ – mit einer Begleiterin
Georg Liebermann von „AsylPlus e.V. „
Wolfram Kreuzpaintner und Peter Schnabl von „Projekt Impuls – begleitendes Coaching“
Karl-Heinz Bitsch und Franziska Hauser vom Verein „Pack mas e.V.“
Jeanne-Marie Sindani, Asylberaterin bei der Caritas
Birgitt Epp, Koordinatorin des Helferkreises Asyl FFB
Fredy Engelhard vom Verein isb – Initiative zur Selbsthilfe für Betroffene mit geringem Einkommen
Petra Weber, Kreistags-Referentin für Gleichstellung, Integration und Migration
Inge Ammon, tätig für den Asylhelferkreis
Willi Dräxler, Stadtrat und Integrationsreferent
Jörn Weichold, Vorstand im Behindertenbeirat der Stadt

Dieser Abend ermöglichte ein herzliches Kennenlernen, einen Austausch über Situationen, Menschen, Erfahrungen und Meinungen und war nach Meinung aller Beteiligten für die Zusammenarbeit und Vernetzung untereinander äußerst dienlich.
Ein „Roundtable“-Foto der diskussionsfreudigen Runde:

 


Am Donnerstag, 20.9., fand die zweite „DemokraTisch“-Begegnung statt.
Die Brucker SZ berichtete am 24.9.18 hierüber: »Würde der Landrat seine Spielräume ausnutzen, könnten 30 Prozent mehr Genehmigungen ausgestellt werden, sagte Willi Dräxler (BBV), Integrationsreferent des Brucker Stadtrates, auf einer Veranstaltung der Initiative Die Brücke … etwa zehntausend Flüchtlinge könnten arbeiten, dürfen aber nicht. Für ihren Unterhalt gebe die Staatsregierung lieber 120 Millionen Euro Steuergeld pro Jahr aus. Viele Unternehmen hätten inzwischen resigniert. Nach Angaben Dräxlers schöpfen andere Landräte, etwa in München-Land, die Spielräume aus und erteilen mehr Arbeitsgenehmigungen als die Brucker Behörde … Teilnehmer der Diskussionsrunde beschreiben eine Art Abwärtsspirale, die zur Verzweiflung führt und in massiven Konflikten endet – die wiederum Material für rassistische Hetze bieten … Die Teilnehmer fordern deshalb die Abschaffung von Ankerzentren und ein Recht für alle Geflüchteten auf Arbeit und Ausbildung.« – Der Bericht.

Das Thema der Begegnung:
Flüchtlingspolitik und Menschenwürde: Ankerzentrum und Arbeitsrechtsbeschränkungen in FFB
Zur Diskussion stehende Fragen:
Demokratie, Menschenwürde und Flüchtlingspolitik: Wie geht es Geflüchteten in Bruck?
Einschränkung ihres Rechts auf Arbeit und Ausbildung: Kann die restriktive Kreispolitik verbessert werden und gibt es positive Beispiele?
Wie begegnen wir der rechtsextremen Propaganda gegen Geflüchtete und Asylbewerber?
Thesen:
Menschenrechte und Grundgesetz sprechen eine menschlichere Sprache als die praktizierte Politik.
Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und die Einschränkung des Rechts auf Arbeit und Ausbildung für Flüchtlinge bringen Menschen auf Protestdemonstrationen – aber was kann vor Ort anders gemacht werden?
Zum Meinungsaustausch kamen:
Willi Dräxler, Kreis- und Stadtrat FFB, Integrationsbeauftragter, Caritas-Fachreferent für Migration
Karin Geissler, Stadträtin und 3. Bürgermeisterin FFB
Hans-Heinrich Sautmann, Vorstandssprecher des Asylhelferkreises Eichenau
Esther Laschitz, Asylhelferin aus Puchheim
Henrik Schonlau, Betreuer der „unbegleiteten minderjährigen Jugendlichen“ im Alveni-Jugendhaus der Caritas
Gäste: Mirella Heidegger, Jörn Weichold, Alfred Pichler
Gastgeber: Inge Ammon vom Asylhelferkreis FFB und Harald Buwert vom Bündnis FFB im Wandel und im Herausgeber-Team des Internet-Magazins ffbaktiv.de

Wir bieten zur Thematik ein Blatt mit diversen Infos und Links im PDF-Format zur Verwendung für alle an der Flüchtlingsarbeit Interessierten an.

Ein Interview mit Frau Sindani über die Situation der Geflüchteten und ihre Arbeit als Asylsozialberaterin brachte der Münchner Kirchenfunk.

„Amtlich verordnetes Nichtstun“ – Ein Bericht aus Starnberg: www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/starnberg-amtlich-verordnetes-nichtstun-1.4098350

Die aufklärerische Satiresendung des ZDF „Die Anstalt“ vom 25. September 2018 hat unser Thema aufgegriffen. Wortgewandt, unkonventionell und mit viel satirischer Schärfe: Über Flüchtlingspolitik, Ankerzentren, Arbeitsverweigerungsmaßnahmen und die verwirrte Grenzdebatte. Hier zu sehen.

Einschätzungen der Diskutanten über die Gesprächsrunde am 20.9.18

Hans Sautmann, Sprecher im Asylhelferkreis Eichenau:
Dank für die Einladung in Ihre Runde; es tut gut, Gleichgesinnte zu treffen und sich mit ihnen auszutauschen. Ich hoffe auf … weiteres, hartnäckiges Eintreten für eine menschlichere Gesellschaft ohne Rassismus, Hass und Spaltung.

Mirella Heidegger, Asylhelferin FFB:
Jeder Mensch hat das Recht zu arbeiten und sich zu bilden. Eine Einschränkung dieses Rechts aufgrund einer vermuteten begrenzten Aufenthaltsdauer ist nicht akzeptabel. Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten nützen allen: den Ausbildungsbetrieben, dem Staatshaushalt und natürlich in erster Linie den Geflüchteten selbst. Die Geflüchteten haben durch Arbeit selbst verdientes Geld und benötigen keine Unterstützung vom Staat. Durch ein eigenes Einkommen erlangen Geflüchtete Unabhängigkeit und Würde. Auch lernt man eine Sprachen am besten durch tägliche Übung, wo geht das besser als mit Arbeitskolleg*Innen und Mitschüler*Innen. Mit Kolleg*Innen und Mitschüler*Innen bekommt man Kontakt zu Einheimischen. Und aus Kontakten entstehen Freundschaften und die Teilnahme am sozialen Leben.


Am Donnerstag, 9.8., fand die erste „DemokraTisch“-Begegnung statt:
Im „Kreisboten“ vom 14.8.18 erschien hierzu ein Bericht:
https://www.kreisbote.de/lokales/fuerstenfeldbruck/diskussionsrunde-thema-toleranz-brucker-bruecke-10116521.html

Das Thema:
Toleranz? Ein Meinungsaustausch über Populismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Rechtsextremismus.
Die Fragen:
Wie gefährden Populismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Rechtsextremismus unsere Demokratie und unser nachbarschaftliches Miteinander?
Welche Aufklärungs- und Handlungsstrategien gibt es, um eine gemeinwohlorientierte und menschenwürdige Stadt- und Landpolitik zu gewährleisten?
Was können unsere gewählten Volksvertreter, sozialen Dienstleister, Ehrenamtlichen und Mitbürger für ein solidarisches Zusammenleben tun?
Thesen:
Martin Hohmann, AfD-Politiker in Hessen, erklärte der Frankfurter Rundschau, warum er der neurechten „Identitären Bewegung“ (IB) weitere Erfolge wünscht: „Weil sie dazu beiträgt, was gerade viele der Jüngeren immer wieder wünschen, dass unser politisches Leben bunt, phantasievoll und vielfältig ist“.
Richard von Weizsäcker: „Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart.“
Karl Popper: „Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren.“
Zum Meinungsaustausch kamen:
Willi Dräxler, Kreis- und Stadtrat FFB, Integrationsbeauftragter, Caritas-Fachreferent für Migration
Andreas Ströhle, Stadtrat FFB und Referent für Bürgerbeteiligung
Jeanne-Marie Sindani, Sozialwissenschaftlerin, Autorin, Asyl-Sozialberaterin bei der Caritas
Jonathan Grundmann, Student, Mitglied im Bündnis „FFB ist bunt, nicht braun“ und im Stadtjugendrat FFB
Detlef Arzt, Mitinitiator der Gröbenzeller Initiative „Wählt Demokraten, keine Populisten“
Margot Simoneit, Lehrerin, GEW-Mitglied und Sprecherin des Bündnis „FFB ist bunt – nicht braun“

Einschätzungen der Diskutanten über die Gesprächsrunde am 9.8.18

Jonathan Grundmann, Student, Mitglied im Bündnis „FFB ist bunt, nicht braun“ und im Stadtjugendrat FFB:
Der „DemokraTisch“ bietet Engagierten im sozialen Bereich und in der Kommunalpolitik eine in Fürstenfeldbruck bisher einzigartige Vernetzungsmöglichkeit. Ich bin mir sicher, dass aus den regelmäßigen Begegnungen gute und wichtige Initiativen für Bruck entstehen werden. Bei den nächsten Treffen sollte das Entwickeln von Lösungs- und Handlungsansätzen definitiv weiter in den Fokus gerückt werden. Der „DemokraTisch“ birgt großes Potenzial für die Umsetzung einer gemeinwohlorientierten Politik vor Ort durch die Vernetzung der Initiativen und Ehrenamtlichen.

Margot Simoneit, Mitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und Sprecherin des Bündnis „FFB ist bunt – nicht braun“:
Ich fand es sehr interessant. Es sind viele wichtige Punkte angesprochen worden; ich hätte gerne noch mehr Grundlagen beigetragen, z.B. wird ja heute statt von „Rassismus“ eher von „gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ gesprochen …

Willi Dräxler, Stadtrat in FFB, Integrationsreferent:
… ein engagierter und kompetenter Kreis mit einer intensiven Diskussion. Meinungsverschiedenheiten gab es unter den Diskutanten praktisch keine, allerdings haben die vielen Erfahrungen, Aspekte und Sichtweisen nicht nur die Diskussion sehr gut angeregt, sondern auch den eigenen Blick erweitert und das Hintergrundpotential ergänzt … Ein Dilemma sehe ich in dem Umstand, dass viele Menschen in einer Gemeinschaft nicht wahlberechtigt sind. Wer das Wahlrecht nicht besitzt, ist ausgeschlossen … Die Beteiligungskultur, aktiv wie passiv, ist unbedingt zu verbessern. Dies gilt sowohl für die Wahlberechtigung als auch für die tatsächliche Wahlbeteiligung. Die Bildungseinrichtungen, aber auch die Bürgerinnen und Bürger sind angehalten, sich für die politische Mündigkeit und Teilhabe aller Menschen einzusetzen, sowie das Interesse an der Demokratie zu fördern. Wir wollen eine Welt, in der Rassismus und Diskriminierung keinen Platz hat. Wir wollen keine Welt, die durch ein großes wirtschaftliches Gefälle gezeichnet ist und wollen auch keine Gesellschaft die unter dem Diktat der Finanzmächte gestaltet wird. Dies gilt für das Zusammenleben in einer kleinen Stadt, wie auch für die kosmopolitische Gesellschaft.
Willi Dräxler äußerte sich zum Thema noch ausführlicher:
Hier nachzulesen.

Detlef Arzt, Mitinitiator der Gröbenzeller Initiative „Wählt Demokraten, keine Populisten‘ und Verfechter des Mottos ‚Rumsitzen und Zuschauen ist zu wenig, es muss etwas geschehen“:
Ich war und bin noch immer schwer beeindruckt. Beeindruckt von dem, was ich von den Mitdiskutanten gehört habe. Am interessantesten war das, was ich aus dem Munde der bewundernswerten Buchautorin und Caritas-Mitarbeiterin Jeanne-Marie Sindani gehört habe. Wir haben hierüber intensiv diskutiert. Die Tatsache, dass es vielen Eltern von Flüchtlings-, Asylbewerber- und/oder Migrantenkindern im Raum FFB kaum mehr gelingt, ihre Kinder dazu zu bewegen, weiterhin in die Schule zu gehen, weil sie dort in unglaublicher Weise verbal und nonverbal gedemütigt … werden, ist ebenso schrecklich wie kaum zu glauben … Wir haben darüber beraten, was man tun kann, um die Ursachen der unerträglichen Missstände, die exakt das Gegenteil von Toleranz darstellen, zu beseitigen … Wir waren uns am DemokraTisch ziemlich sicher, dass schon am Wahlabend des 14. Oktober sich gerade diejenigen wundern dürften und wundern sollten, welche die angeprangerten Verhaltensweisen betreiben und/oder fördern.
Das ausführliche Statement von Detlef Arzt ist hier zu lesen.

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