Das Commons-Projekt Vivihouse

Das Projekt Vivihouse baut Häuser, doch komplett anders, als wir es kennen. Es geht nicht nur um Häuser, die aus ökologisch-nachhaltigen Materialien aufgebaut werden, sondern die auch komplett wieder abgebaut werden können, um sie entweder woanders wieder aufzubauen oder umweltfreundlich zu recyclen. Die lehmverputzten und strohballengedämmten Holzhäuser sind nicht primär für den ländlichen Raum gedacht, sondern die modularen Bausätze eignen sich vor allem für den mehrgeschossigen Wohnungsbau in der Stadt. Und es handelt sich nicht nur um ein Do-it-yourself-, sondern vor allem um ein Do-it-together-Projekt – Interessierte sind regelmäßig zu Bauworkshops eingeladen. Mit ihrem Ansatz stellt das Projekt neue Fragen. Muss Hausbau in den Händen einer kleinen Gruppe von Spezialist*innen liegen? Kann der Selbstbau Menschen ermächtigen, die Gestaltung ihrer Lebenswelt mehr in die eigenen Hände zu bekommen? Kann der Einsatz erneuerbarer Materialien wie Holz und Stroh das Betondenken (Sand ist eine schwindende Ressource, Zementherstellung ist CO2-intensiv) im Städtebau aufweichen und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten? Das Projekt wurde von einer Gruppe von Architekt*innen gegründet, die sich von den Commons inspirieren ließen und diese Erkenntnisse auf ihre Domäne übertrugen. – https://keimform.de/2019/vivihouse
vivihouse bringt den Holzbau zurück in die Stadtvivihouse ist ein innovatives Bausystem zur Errichtung mehrgeschossiger Gebäude für gemischte Nutzungen. Es basiert auf einer modularen Holzskelettbauweise, die speziell für den Einsatz ökologischer Materialien optimiert ist: wie Strohballen als Dämmstoff, Holzrahmen oder Kalk- und Lehmputze
weil gesundes Wohnen und Arbeiten uns alle betrifft
weil ein geringer Energieverbrauch ökologisch ist und Kosten senkt
weil die Enkelkinder nur in einem gesunden Ökosystem glücklich werden
vivihouse ist langlebig und anpassungsfähig
vivihouse kann an unterschiedliche Grundstücke, Nutzungen, Geschosszahlen, und Geschmäcker angepasst und sogar demontiert, transportiert und an anderer Stelle wieder zusammengesetzt werden
weil niemand weiß, wie wir in fünfzig Jahren leben werden
weil es nachhaltig ist, ressourcenschonend auf die unvorhersehbare Zukunft reagieren zu können
weil die Kreislaufwirtschaft neue Maßstäbe setzt
vivihouse heißt mitmachen
Jeder und jede, die möchte, kann vivihouse-Bauelemente selbst bauen: Je nach Bedarf und Fähigkeiten eignet sich vivihouse für betreute Bauworkshops mit Laien, für die klassische Zimmerei oder die computergestützte Fertigung in FabLabs. Eine Kooperationsplattform wird PlanerInnen ermöglichen, das Bausystem langfristig weiterzuentwickeln
weil’s erfüllend ist, die eigene Lebensumgebung mitzugestalten
weil was gemeinsam mit anderen tun für Profis und Laien eine befruchtende Symbiose ist
weil die Vorteile von DIY, traditionellem Handwerk, digitaler Produktion und Open Source in deren Verknüpfung liegen.
Die Webseite mit allen Infos: https://www.vivihouse.cc/idee

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