Open Source/Linux-Workshop

Der Open Source/Linux-Workshop trifft sich monatlich im Raum der BRUCKER BRÜCKE zu einem lockeren Austausch. Fragen aus der Runde zur Installation haben Vorrang, ansonsten werden wir uns mit Erfahrungen zu einzelnen Programmen beschäftigen. Außerdem diskutieren wir ein Projekt mit dem RaspberryPi, das im weiteren Verlauf Asylanten und Geflüchteten in den städtischen Unterkünften angeboten werden soll. – Neueinsteiger und Gäste sind jederzeit willkommen.

Die nächsten Termine:

Di, 13.11., 17 Uhr, Brucker Brücke, Münchner Str. 5, linkes Quergebäude im Hof rechts neben Elektro Schröder
Linux-Installationsparty
für Leute, die ihr Gerät mitbringen und eine Erstinstallation machen wollen. Vorabrückmeldung zu einer Installation ist erwünscht aber nicht Pflicht.

Mi, 14.11., 19 Uhr, Brucker Brücke, Münchner Str. 5, linkes Quergebäude im Hof rechts neben Elektro Schröder
Opensource-Anwendungen für Windows
Treffen zum Austausch über Opensource-Anwendungen. Die meisten Opensource-Anwendungen laufen heute auf mehreren Bestriebsystemplattformen, so dass auch Windows- und Mac-Freunde neben den Linuxern nicht zu kurz kommen. Ein Großteil der OpenSource-Anwendungsprogrammei steht auch für Windows und Mac zur Verfügung.
Beim Thema Layout / Typografie geht es nicht nur um eine ansehnliche Gestaltung von Schriftstücken, sondern auch um eine rationelle Bearbeitung im Zusammenspiel verschiedener Programme.
Andere Themen könnten Sicherheit sein, die Sicherung persönlicher Daten und des Betriebssystems, die Tabellenkalkulation, die erweiterte Suche im Browser, Datei- und Ordnerstrukturen, Computer-Mythen, etc.
Den Abend wird S. Fleischhacker mit dem Thema Libre-Office Writer einleiten.

Do, 15.11., 19 Uhr, Brucker Brücke, Münchner Str. 5, linkes Quergebäude im Hof rechts neben Elektro Schröder
Linux-Stammtisch
Linuxfreunde treffen sich zu einem Austausch
Den Abend wird U. Rauschkolb mit der Vorstellung eines Fileservers einleiten.

Nähere Infos:

Für die Linux-Installation werden Bedingungen gesetzt:
1. Die Installation zum Linux-Betriebssystem ist eine Einbahnstr., die Rückkonvertierung wird nicht von uns unterstützt.
Wer sein altes Betriebssystem behalten will, dem empfehlen wir den Kauf einer neuen kompatiblen Festplatte, auf der wir dann das neue Linux-Betriebssystem zusammen aufspielen werden. Z. B. (aktuelle ebay-Preise) für IDE 80GB neu ab 11 €, für SATA eine SSD 30 GB neu ab 20 €, evtl. vorher Kontaktaufnahme wegen Hardware.
2. Die Linux-Installation ist ein Versuch und es wird keine Garantie übernommen. Einige Gerätetypen lassen sich nicht problemlos konvertieren. Wir testen vorab per Live-USB-Stick.
3. Wir verwenden die gesamte Platte.
Eine Dualboot-Version wird während der Installationsparty nicht unterstützt, siehe Pkt.1. In der Regel läuft ihr alter Laptop nach der Konvertierung wieder schnell wie in alten Zeiten, aber mit modernem update-fähigem Betriebssystem.
Wir empfehlen außerdem ein geeignetes Installationsmedium mitzubringen z.B. ein USB Stick ab 16 GB, damit ein Installationsdatenträger mit nach Hause genommen werden kann.

Zum Thema „Raspberry Pi: Der im Vergleich zu üblichen Personal Computern sehr einfach aufgebaute Rechner wurde von der Stiftung mit dem Ziel entwickelt, jungen Menschen den Erwerb von Programmier- und Hardware­kenntnissen zu erleichtern. Verbreitet ist beispielsweise die Verwendung als Mediacenter, da der Rechner Videodaten mit voller HD-Auflösung (1080p) dekodieren und über die HDMI-Schnittstelle ausgeben kann. Als Betriebssystem kommen vor allem angepasste Linux-Distributionen mit grafischer Benutzeroberfläche zum Einsatz. – Ziel: junge Menschen und Schüler*innen für Technik zu begeistern sowie den Erwerb von Programmier- und Hardwarekenntnissen zu fördern.“ – https://edulabs.de/blog/Erfahrungen-mit-dem-Raspberry-Pi-in-der-schulischen-und-au%C3%9Ferschulischen-Bildung

Wir empfehlen als eine Art Gundsatzerklärung das Dokument „Wissensallmende in FFB“. Hier als PDF einseh-, ausdruck- und runterladbar.

Mehr Wissen zu LINUX und Open Source: www.heise.de/thema/Linux-und-Open-Source und www.computerwoche.de/k/linux-und-open-source,3472

Zwei hilfreiche Publikationen:
„Freie Software – zwischen Privat- und Gemeineigentum. Materialien und Anleitungen für Bildungsarbeit und Selbstlernen“. Freie Software (wie z.B. das Betriebssystem GNU/Linux) ist eines der verblüffendsten Wissensphänomene unserer Zeit. Der Band bietet allgemein verständliche Einführung in die Thematik – auch für Leser ohne technische Vorkenntnisse. – https://www.bpb.de/publikationen/01725746913107258150366106918160,0,0,Freie_Software_zwischen_Privat_und_Gemeineigentum.html
Buch „Linux für Umsteiger“: https://www.knowware.de/betriebssysteme/linux/linux-fuer-umsteiger/

Übrigens:
Wo München aufgibt, fängt die Arbeit in Barcelona erst an: Die Stadtverwaltung plant in den nächsten Jahren einen massiven Umstieg auf Open-Source-Software. Die Stadt Barcelona setzt auf Open Source und Linux: www.heise.de/newsticker/meldung/Stadt-Barcelona-setzt-auf-Open-Source-und-Linux-3944797.html
Auch der Kieler Landtag hat beschlossen, dass die Verwaltung langfristig komplett auf freie Software umgerüstet werden soll: www.heise.de/newsticker/meldung/Open-Source-vor-Schleswig-Holstein-will-sich-vollstaendig-von-Microsoft-loesen-4079834.html

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