Plastik-Alternativen 2

Bioplastik boomt
Verpackungen erwecken einen umweltfreundlichen Eindruck. Viele Hersteller bieten jetzt biologisch abbaubare Verpackungen an, das ist aber nicht so gut, wie es klingt. Das Problem: Auch wenn „Bioplastik“ abbaubar ist, es dauert viel zu lange, bis es tatsächlich verrottet. Die große Mehrheit dieser Produkte wird zum „Störstoff“ und muss in Kompostieranlagen aussortiert werden. Das ist wiederum aufwändig und teuer. Eine aktuelle Studie der Deutschen Umwelthilfe kommt zu dem Ergebnis, dass Bioplastik keine Abfallprobleme löst, sondern diese eher noch verschärft. Hersteller und Händler sollten wieder auf Abfallvermeidung und Recycling setzen.
zu sehen hier: http://www.3sat.de/page/?source=/nano/umwelt/198159/index.html
Es geht auch anders. Zucker und Stärke als Grundstoff für Biokunststoff: Kunststoff wird zur 95 Prozent aus Erdöl hergestellt. Holz, Mais oder Zuckerrohr funktionieren auch.
Videobeiträge auf 3sat/nano: http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=75966 und http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=75965

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Es muss und wird anders werden

Wir empfehelen einen 45-Minuten-Film, der Alternativen zur Müllproduktion und -verwertung aufzeigt.
„Ab in die Zukunft – Müll von morgen“
Gezeigt wird er vom österreichischen TV-Sender „Servus-TV“: www.servus.com/de/p/Ab-in-die-Zukunft—M%C3%BCll-von-morgen/AA-1T9MAQ5N51W12
Dort heißt es in der Beschreibung:
Bereit für eine erstaunliche Reise ins Jahr 2050? Wie viel Müll wir noch produzieren werden und wie wir ihn entsorgen werden. Mittlerweile produziert der Mensch jährlich bis zu 15 Milliarden Produkte, die dann im Müll landen: organisches Material, elektronischer Müll, manchmal giftiger oder gefährlicher Abfall. Wenn der Mensch in diesem Ausmaß weiter Müll produziert, wird im Jahr 2050 doppelt so viel Müll geschaffen werden.
Innovationen auf der ganzen Welt sollen dem entgegenwirken. Die Produktion von Müll soll drastisch reduziert werden. Forscher und Unternehmer versuchen, zirkulare Ökonomien zu erschaffen, in denen die Produkte immer wieder von Neuem bearbeitet und weiterverwendet werden. Das Kompostieren soll populär gemacht werden. Es werden regelmäßige Treffen zum gemeinsamen Reparieren von Gebrauchsgegenständen ins Leben gerufen. Wie wird also die Zukunft im Jahr 2050 aussehen?
Müll wird nicht länger geduldet werden. Vernetzte Objekte werden den Hersteller beim ersten Betriebsausfall verständigen, sodass sie sofort repariert werden können. Produkte werden so hergestellt werden, dass sie beinahe die Ewigkeit überdauern. Nicht-kompostierbarer Müll wird wiederverwertet werden. Diese Produkte werden zu Rohmaterialien für Designer, Architekten und Hersteller verarbeitet werden.
Die Visionäre der Gegenwart stellen sich eine Zukunft vor ohne Müll, in der zum Beispiel wiederverwertete Plastikmaterialien zu Baustoffen und somit zu einer neuen Ressource werden.

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OpenSource/LINUX – das bessere Computer-Betriebssytem

Wir sind Gäste der Hans-Kiener-Stiftung in der Münchner Str. 5, linkes Quergebäude im Hof rechts neben Elektro Schröder.
Wir treffen uns im Raum der BRUCKER BRÜCKE zu einem lockeren Austausch. Fragen aus der Runde zur Installation haben Vorrang, ansonsten werden wir uns mit Erfahrungen zu einzelnen Programmen beschäftigen. Außerdem diskutieren wir ein Projekt mit dem RaspberryPi.
Neueinsteiger und Gäste sind jederzeit willkommen.
Veranstalter: Bündnis Fürstenfeldbruck im Wandel
Eintritt frei.
Mehr zu uns findet man auf der Seite OpenSource/Linux im Menü unter BRUCKER BRÜCKE

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Plastik-Alternativen

Plastik in allen Muscheln der Erde gefunden
Motivation für die Neuerung war das Wissen, dass weltweit mehr als ein Drittel aller verwendeten Kunsstoffe in Waren stecken, die höchstens einmal benutzt und dann in den Müll geworfen werden – Becher,Trinkhalme, Verpackung. 90 Pozent dieses Plastikmülls landet früher oder später in den Ozeanen. Laut einem aktuellen Bericht der Nachrichtenagentur Reuters fanden Wissenschaftler des Norwegian Institute for Water Research (NIVA) mittlerweile in nahezu allen Muscheln, die sie in den Meeren auf der ganzen Erde von Chile bis China oder am Nordpol sammelten und analysierten, kleinste Kunststoffpartikel, die die Tiere gefressen hatten und die somit in die Nahrungskette eingehen, die an ihrem Ende auf den Tellern der Menschen endet.

Plastik-Alternativen, die unseren Planeten nicht vermüllen und das Leben nicht gefährden:
Dem Problem „Plastik macht die Welt kaputt“ haben wir uns schon mehrfach gewidmet. Neuerdings mehren sich die Zeichen, dass die Suche nach naturgerechten Alternativen positive Ergebnisse zeitigt.

Plastikersatz aus Seetang
Seetang für Becher, Plastiktüten oder Trinkflaschen: Eine indonesische Firma stellt aus dem komplett kompstierbaren Material einen brauchbaren und wirklich nachhaltigen Ersatz für den überbordenden Kunststoffverbrauch her – und zeigt, wie das dickste Müllproblem des Planeten gelöst werden könnte.
Mit „Evoware“ stellt das noch junge Unternehmen ein Produkt vor, das – wie Treehugger jetzt berichtet – nicht nur vollständig abbaubar, sondern auch essbar ist.
Algen-„Plastik“: kompstierbar oder essbar
Die Produzenten von „Evoware“ stellen nun zwei verschiedene Sorten ihres Kunststoffs aus Seetang her. Die eine – binnen zwei Jahre vollständig abbaubare – zum Verpacken von Waren wie Seifen oder Gegenständen des täglichen Lebens, die andere – vollständig essbare – zum Verpacken von Lebensmittel – seien es Nudeln im Laden oder Burger im Fastfoodrestaurant.
Zugleich bietet die Herstellung nun ehemaligen Fischern oder Bauern in Indonesien eine neue Einnahmequelle und verbessert deren Lebenslage.
http://globalmagazin.com/themen/natur/plastikersatz-aus-seetang

Weitere Fundstellen:

https://www.stern.de/wirtschaft/news/ganz-ohne-erdoel-wie-plastik—nur-besser-3753108.html
http://www.reinert-kunststofftechnik.de/index.php/de/umweltschutz/biokunststoff.html
https://www.youtube.com/watch?v=1F5tqNOUVyg
https://www.gruene-wunstorf.com/themen/allgemein-von-a-z/plastik-aus-holz/
https://www.n-tv.de/wissen/Kunststoff-aus-fluessigem-Holz-article62142.html
https://www.bioodi.de/uber-uns
https://www.pack2go.de/bio-verpackungen-bioeinweggeschirr
https://www.biofutura.com/de/homepage
https://www.hallo-muenchen.de/muenchen/landkreis/hachinger-tal-ort559066/taufkirchner-firma-leaf-republic-stellt-geschirr-schalen-laub-6928015.html

 

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LINUX – das bessere Computer-Betriebssytem

  • Do, 30.11., 16:30 Uhr, Eine-Welt-Zentrum im Bürgerpavillon, Heimstättenstr. 24, FFB
    Linuxparty von Linux-Usern für Linux-User und daran Interessierte
    Wer später dazu stößt, kein Problem. Allerdings haben wir kein open end, sondern wollen gegen 19 Uhr fertig sein.
    Bei diesem zweiten LINUX-Treffen stürzen wir uns gleich in die Aktion:
    Auf einem Rechner kann das Linux-System „Mint“ mit Anwendungen ausprobiert werden.
  • Wir rüsten einen Laptop (oder mehrere) auf Linux um
  • wir tauschen Linux-Images zum Booten aus
  • wir richten die Platte ein und schauen auf die landesspezifischen Einstellungen
  • wir schmökern in den „Repositorys“ nach neuen Anwendungen/Programmen
  • wir helfen uns untereinander bei Fragen

Jede/r Interessierte ist willkommen! Laptops bitte mitbringen.

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Weiloisirgendwiazamhängd

Fr, 12.5., 19 Uhr, Bürgerpavillon, Heimstättenstr. 24, FFB
FILMABEND des Eine Welt Zentrum FFB e. V.:
Weiloisirgendwiazamhängd
(Bayrische Doku, Regie: Erwin Mertl, 90  Min.)

Ein Film über Landwirtschaft, Landschaft und Menschen aus dem Chiemgau und Rupertiwinkel. Er soll zum Nachdenken anregen, will aber auch falsche Entwicklungen in der Landwirtschaft ansprechen und zeigt trotzdem die Schönheit und das Besondere unserer Heimat. Schorsch Planthaler besucht interessante, engagierte Personen in der Region – Visionäre und Wegbereiter, die von ihrem teils traditionellen aber auch zukunftsorientiertem Arbeiten in vielen Bereichen berichten. Der Film macht deutlich, dass die Art, wie bei uns Landwirtschaft betrieben wird und auch das Konsumverhalten von uns allen Auswirkungen auf Umwelt, Kulturlandschaft, Tierhaltung, Lebensmittel bei uns und auf der ganzen Welt haben. So einen Film aus unserer Heimat gab es noch nie, der in ausdrucksvollen Bildern unsere „noch“ wunderbare Landschaft  und ihre Bewohner zeigt. Die meisten Darsteller standen zum ersten Mal in ihrem Leben vor der Kamera.
Veranstalter: Slowfood Fünfseenland, Bund Naturschutz, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, Bund deutscher Milchbauern, Verein Eine-Welt-Zentrum FFB, Agenda21 Kreisbüro, Zivilcourage, Sozialforum Amper, FFB im Wandel.
Eintritt frei, Spenden erbeten.
Trailer: https://vimeo.com/184659233

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Auch die zweite Gesprächsrunde mit Brucker Stadträten unter dem Motto „Welche Stadtpolitik wünschen wir uns?“ gestaltete sich sehr produktiv.
Hierzu stellen wir eine kleine (ergänzungsbedürftige) Materialsammlung zu den angesprochenen Themen als PDF zur Verfügung. Dazu unser zuvor erarbeitetes „Manifest: Die Stadt gehört seinen Einwohnern“ und einen erläuternden Artikel „Die Stadt aller Menschen“, den die Zeitschrift OYA veröffentlicht hat.

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