Bündnis-Botschaften

Wir erarbeiten derzeit „LEITLINIEN für ein gemeinwohlorientiertes FFB“.
Sie sollen den Kandidaten zur Bürgermeisterwahl zur Orientierung dienen: Was sind unsere Ziele, wofür sollen sie sich einsetzen?
Die Sammlung wird erweitert und detailliert ausgearbeitet hinsichtlich der nächsten Kommunalwahlen.


Juli 2016 – Bündnis-Botschaft Nr. 12
Es gibt viel zu berichten. Wer es wissen will, muss lesen.
 
Vorgängen rund um die Freihandelsabkommen CETA, TTIP und TiSA.
Kurze Infos zum aktuellen Stand:
Zwei Initiativen für eine Verfassungsklage gegen CETA stehen an. Die Initiatoren Frau Grimmenstein und Prof. Fisahn haben dieser Tage Klage beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eingereicht, um die vorläufige Anwendung von CETA zu verhindern. Es wurde beantragt, die Bundesregierung zu verpflichten, gegen die vorläufige Anwendung des CETA-Vertrags und gegen den Vertrag insgesamt zu stimmen. – www.change.org/p/b%C3%BCrgerklage-gegen-ceta
Eine zweite Verfassungsklage wird von Campact und Mehr Demokratie vorbereitet.
Zirka 100.000 Bürger/innen wollen sich der Verfassungsbeschwerde anschließen. – www.ceta-verfassungsbeschwerde.de
Der Verein „Mehr Demokratie“ hat folgende Vorhaben initiiert:
Volksbegehren in Bayern – http://www.volksbegehren-gegen-ceta.de
Volksinitiative in Nordrhein-Westfalen
Volksinitiative in Schleswig-Holstein
Referendum in den Niederlanden – http://www.euractiv.de/section/finanzen-und-wirtschaft/news/hollaender-fordern-ein-referendum-ueber-ttip/
Die Unterschriftensammlung für ein Volksbegehren gegen CETA hat bereits über 50.000 Unterschriften erbracht, das ist das Doppelte der erforderlichen Menge, um das Volksbegehren zu beantragen. Um Ministerpräsident Seehofer zu einem Nein im Bundesrat zu verpflichten, müssen wir im weiteren Verlauf der Kampagne 940.000 Menschen in Bayern dazu bewegen, sich in ihrem Rathaus als Unterstützer einzutragen. Vor Herbst/Winter ist damit nicht zu rechnen.
Die EU-Handelsminister wollen auf ihrem Treffen am 22. und 23. September in Bratislava den Weg freimachen für die Ratifizierung von CETA und für die vorläufige Anwendung des Abkommens.
„Mehr Demokratie“ plant derzeit gemeinsam mit Campact und foodwatch einen Eilantrag, um die vorläufige Anwendung des ganzen Paketes zu verhindern. Das soll eine Bürgerklage werden, die größte in der Geschichte der Bundesrepublik.
Am 17. September demonstrieren wir mit Großdemos  in sieben Städten für einen gerechten Welthandel, darunter in München.http://ttip-demo.de/bundesweiter-demo-tag/http://ttip-demo.de/bundesweiter-demo-tag/muenchen/
Übrigens: 13,5 Milliarden Euro will der Trans-Canada-Konzern vor einem Schiedsgericht erstreiten, weil US-Präsident Obama einer umweltgefährdenden Pipeline für schmutziges Teersand-Öl die Genehmigung verweigerte – nach breiten Protesten der Bevölkerung. Mit CETA drohen auch uns solche Klagen – und das schon während einer vorläufigen Anwendung.
Die Ablehnung von CETA durch die Bayern-SPD auf ihrem Parteitag war überfällig, kam aber noch zur rechten Zeit.
Eine weitere Initiative von democracy-international (ein Netzwerk von Demokratieinitiativen aus aller Welt):
Bis zum 16. September sollen so viele Unterschriften wie möglich gesammelt werden, um den EU-Politikern klar zu machen: Wir wollen, dass Europa von unten umgebaut wird, nicht durch Bevormundung von oben. Dafür brauchen wir einen verfassungsgebenden Konvent, um gemeinsam über die Zukunft Europas zu diskutieren und dringende Reformen umzusetzen. BürgerInnen, Zivilgesellschaft und Parlamente aller Länder müssen einbezogen werden – und alle EuropäerInnen, inklusive der Briten – sollten über eine EU-Verfassung abstimmen dürfen.
Die Petition: www.democracy-international.org/de/Europa-braucht-dich

In diesen Zusammenhang fügt sich die europäische Bürgerbewegung DiEM25 ein:
Hier nur kurz folgender Hinweis: In München hat sich eine DiEM25-Gemeinschaft konstituiert, die aus Interessenten verschiedenener Gruppen und Parteien besteht. Wir möchten in FFB ebenfalls eine Gemeinschaft bilden, um das Anliegen, die EU zu retten und auf einen demokratischen Weg zu lotsen, publik zu machen und entsprechende Aktionen zu planen. Dazu werden wir auf dem Bürgerfest der BBV am Viehmarktplatz am Samstag, 13.8., einen Stand machen.
Für eine DiEM25-Gemeinschaft FFB wird uns Rudolf Ende beratend zur Seite stehen. Er hält Kontakt zu den Münchnern. Ebenso Holger Plückhahn von der KAB, der den überregionalen Kontakt hat. – https://diem25.org/home-de/https://you.wemove.eu/campaigns/transparenz

Kurzinfos über „demokratische Aktivitäten“ in Bruck
sowie über Vorhaben, die wir eventuell für uns nutzen können.
 
Freifunk und Open Source:
Die Brucker Piraten haben das Projekt Freifunk in FFB angestoßen. Gedacht war an das Angebot öffentlicher WLAN-Spots im Brucker Zentrum, um einen unentgeldlichen Zugang zum Internet zu gewährleisten. Der Brucker Gewerbeverband hat sich diesem Anliegen inzwischen angenommen.
Der Zugang existiert bereits in der Hauptstraße und soll zügig ausgebaut werden. – http://www.gewerbeverband-fuerstenfeldbruck.de/news/4-juni-2016-inbetriebnahme-des-city-wlan-ffb_78?SID=2a5433deb21424378fc26ba470ce6785916039e6
Auch die Caritas im Haus des Fairtrade-Ladens und Hof-Cafés bietet freies WLAN an.
In München existiert ein Verein, der sich Open-Source-Software zum Anliegen gemacht hat.
Frei zugängliche Software für jeden, nutzbar mit Linux, aber auch für andere Computersysteme. Wir wollen im Herbst/Winter diesen Verein vorstellen. Unter anderem planen wir Workshops für Linux und Anwendungssoftware. Hierfür mögen sich Interessenten bei uns zur Mitarbeit melden. – https://opensourcetreffen.de/termine.htmlhttp://mehr-freiheit.orghttps://fsfe.org/work.de.html

Das neue Brucker Lieferportal für den Einzelhandel:
Andreas Ströhle, Brucker Stadtrat für Bürgerbeteiligung, hat mit Kollegen ein Liefer-Portal aufgebaut, das Anfang September eröffnet. Interessant ist es für uns deswegen, weil es eine lokale Alternative zu Amazon und ähnlichen Lieferzentralen darstellt. – http://www.brucker-netz.de
Wir wollen versuchen, mit diesem Portal zu kooperieren und es Portal um eine lokale Schenk-, Leih- und Tausch-Seite zu erweitern.
In diesem Zusammenhang könnten wir auch über ein kritisches Internet-Journal nachdenken und es eventuell gemeinsam umsetzen. – Beispiel: www.gradraus.de

Sozialökologische Medienaus­leihe:
Das SFA und das EWZ bieten ab jetzt eine Medienausleihe an: Bücher, CDs und DVDs zu sozialen und ökologischen Themen können vor unseren Infoabenden und Veranstaltungen stets zwischen 18 und 19 Uhr ausgeliehen werden. Es wird demnächst eine Auflistung der vorhandenen Medien geben, die wir veröffentlichen werden.

Projekt „BildungsFrei­Raum FFB“:
Wir planen die Einrichtung eines BildungsFrei­Raums für FFB. Die Idee fand sich in München auf dem StreetLifeFestival im Juni. Bildungsfreiräume existieren bereits bundesweit. Was sie machen, ist sehr unterschiedlich und ist zumeist vollgepackt mit Ideen und Freizeitaktivitäten Jugendlicher, von Pfadfindern bis zu alternativen Projektgründern. Bildungsangebote auf kostenfreier Basis ist der Hintergrund bei dieser Idee.
Was wir in FFB aus dieser Idee machen, kann so aussehen: Wir kombinieren die Aktivitäten aller Gruppierungen vor Ort in Form eines Programmheftes und online. Sinn der Sache ist die Zusammenfassung unter einem Label. Die lokal existierenden Aktivitäten umfassen ja bereits viele kulturelle, aufklärerische und wissenschaftliche Veranstaltungen.
Der Zweck ist nicht nur eine Zusammenfassung, sondern auch die organisierte Propagierung und letztlich eine Verbreiterung der Angebote durch weitere Anbieter. Und natürlich die bessere Auslastung unseres EWZ-Raumes. Träger könnten das EWZ, die Agenda21 und das Bündnis FFB im Wandel sein.

Die Stadt-Initiative für ein Konzept Integration+Teilhabe:
Das Projekt wurde von den Organisatoren der Stadtverwaltung bereits vor zwei Monaten vorgestellt. Aktueller Stand ist die Erarbeitung eines Konzepts für die Installierung eines Teilhabe-Beirates, der die bereits existenten Beiräte (u.a. Behinderten-, Sport-, Ausländer-, Seniorenbeirat) ergänzen soll. Hier gab es zum einen breite Zustimmung, zum anderen aber auch die Kritik, dass sich die Bevölkerungsmehrheit erfahrungsgemäß selten an einen Beirat wendet, um Vorschläge einzubringen. Stefan Reimers, ev. Dekan, und H. Buwert brachten den Gedanken ein, eine breitere Einbindung zu ermöglichen. Zumal die Installierung eines Bürgerhaushalts dies sowieso erforderlich macht. Hier wäre eine Kombination denkbar bzw. wünschenswert. Wie die Bevölkerung erreicht werden kann, bedarf ausführlichen Überlegungen.

Über einen Direktkandidaten unseres Wahlkreises zur Bundestagswahl wird nachgedacht:
Frau Grimmenstein, die Initiatorin der ersten CETA-Verfassungsklage, hat die Idee in die Welt gesetzt, in allen 299 bundesweiten Wahlkreisen zur Bundestagswahl im Herbst 2017 Direktkandidaten aufzustellen. Würden diese gewählt, hätten Freihandelsgegner und Demokratiefreunde Abgeordnete, die im Parlament uns gegenüber rechenschaftspflichtig wären und nur solche Vorhaben, Gesetze und Politikmaßnahmen unterstützen und einbringen, wie wir sie zuvor mit ihnen abgesprochen haben.
Es heißt auf „direktkandidaten.info“: „Nach Paragraph 20 des Bundeswahlgesetzes können wir als Wahlberechtigte in den 299 deutschen Wahlkreisen Kandidaten nach unseren Wünschen und Vorstellungen aufstellen. Das bedeutet, dass wir genauso viele Plätze auch im Bundestag mit unseren Kandidatinnen und Kandidaten belegen können. Die parteilosen Direktkandidatinnen und Direktkandidaten werden vom Volk ausgesucht, geprüft und nominiert. Sie sind unabhängig von Parteien, Konzernen und Lobbyisten. Sie sind nur den Bürgerinnen und Bürgern in ihrem Wahlkreis und dem Gemeinwohl des ganzen Gesellschaft verpflichtet. Da sie von den BürgerInnen möglichst mit hohem Mitgefühl und Fachwissen ausgesucht wurden, brauchen sie kein Programm, denn sie legen ihre Arbeit und ihre Abstimmungen den Menschen in ihrem Wahlkreis vor und berücksichtigen deren Entscheidungen. Sie arbeiten transparent und nehmen an Fortbildungen regelmäßig teil. Sie fördern und fordern die Mitarbeit der interessierten Bürgerinnen und Bürger ihres Wahlkreises im Interesse der gesamten Bevölkerung.“
Es steht zur Diskussion, ob wir in unserem Wahlkreis diesen Gedanken aufgreifen wollen bzw. können.
Infos: – http://direktkandidaten.info/was_direktkandidaten_sind

Ein Zukunftsprogramm für unsere Stadt:
Diesen Gedanken hatten einige von uns schon vor ein paar Jahren. Frisch aufgebracht hat ihn Hans-Jürgen Buber. Er denkt an die Ausarbeitung eines Zukunftsprogramms für die nächste Kommunalwahl durch Vertreter der demokratischen Brucker Parteien und sozio-ökologischen Gruppierungen. Wer möchte sich anschließen?

Undemokratisches in Bruck“:
Unzufriedenheit machte sich breit über das Gebaren des OB-Vertreters Erich Raff in Sachen B2-Verlegung, im Umgang mit den Plänen des Lichtspielhauses, Maisacher Straße, und beim Umgang mit der Bitte um Flaggenhissung zum internat. Tag „Mayors for Peace“ sowie der Nazi-Kundgebung am vergangenen Samstag.
Bürgermeister Raff machte einen Alleingang in der Angelegenheit B2, der bei anderen Fraktionen nicht gut ankam, indem er ihn nicht bekannt gemacht hatte.
Ebenso handelte er bei seiner Nichtbekanntmachung der Nazi-Kundgebung vor der Sparkasse – mit dem dummen Argument, Nichtbeachtung sei die bessere Antwort. Inzwischen ist er bekanntlich zurückgerudert.
In Sachen Lichtspielhaus drohte er ganz offen mit der Plazierung eines Kindergartens in den Räumen, wenn Interessenten nicht ein tragfähiges Konzept anböten. Gemeint ist damit eine Komplett-Finanzierung der Kosten durch einen vertraglich mit der Stadt gebundenen Träger. Er und etliche andere Stadträte wollen die Stadt von der Übernahme eines Defizits schützen. Wir lernen daraus, Kultur gehört in den Augen gewisser Stadträte zu den zu vernachlässigenden Aufgaben der Daseinsfürsorge, die staatliche Verwaltungen gesetzlicherweise zu erfüllen haben. Natürlich mit dem Argument der Finanzknappheit.
Auffallend ist ebenso seine Ablehnung des Ansinnens, eine Flagge des intern. Bunds „Mayors for peace“ anzuschaffen und sie am 8.7. am Rathaus zu hissen. – www.mayorsforpeace.de
Diesem Bund ist OB Klaus Pleil auf Anfrage des SFA sofort und gerne beigetreten. Der Bund hat sich weltweit die Aufgabe gestellt, für Friedenswahrung und atomare Abrüstung einzutreten. 465 deutsche Städte sind der Initiative beigetreten, weltweit 7.095. Herr Raff klinkte sich aus.
Das SFA bat zwischenzeitlich alle Fraktionen im Stadtrat, sich dem „Städtebund gegen Rassimus“ anszuschließen, ebenfalls eine intern. Initiative, die angesichts der Rechtsentwicklung und Fremdenfeindlichkeit dringend nötig ist.
www.unesco.de/wissenschaft/rassismus/staedtekoalition.html
www.muenchen.de/rathaus/Stadtpolitik/Fachstelle-fuer-Demokratie/staedtekoalition_charta.html
Wir werden sehen, welche Position Herr Raff und andere Stadträte hierbei einnehmen werden.
Aus unserer Sicht wäre es wünschenswert, Klaus Pleil käme zurück auf den Posten des OB.
Wird sich dieser Wunsch nicht erfüllen, stehen vermutlich verzwickte Zeiten für Bruck an.

Perikles


Bündnis-Botschaft Nr. 11
Unser Treffen am 18.3.16

Kurzbericht vom Infoabend am 18.3.16:
Präsentation der Ergebnisse eines „Teilhabekonzepts der Stadt Fürstenfeldbruck“
Herr Maurer (Vertreter der Stadt FFB) und Frau Weyer (Leiterin des Bürgerpavillons)
stellten an diesem Abend dar, wie die Stadt INTEGRATION und TEILHABE im urbanen Gemeinwesen mit und für alle Einwohner besser und intensiver bearbeiten kann. Am Zustandekommen dieses Konzepts sind diverse Institutionen, Organisationen, Vereine und Initiativen der Stadt beteiligt. Unserem Bündnis wie den Vertretern der Stadt geht es um eine nachhaltige Vernetzung und eine Verankerung aktiver Teilhabe am demokratischen Geschehen in Fürstenfeldbruck. Auch Stadtrat Andreas Ströhle, Referent für Bürgerbeteiligung, nahm zu diesem Vorhaben Stellung.
Herrn Maurers Erläuterungen und Weyers Ergänzungen waren anschaulich.
Integrationskonzepte gibt es andernorts auch, man möchte es um Teilhabe-Inhalte erweitern, also ganzheitlich sehen und die ganze Bevölkerung einbeziehen.
Die lokalen Akteure sollen ebenso wie Amtsleiter und Stadtverwaltung am Ende konkrete Ergebnisse sehen bzw. erleben können.
Eine interkulturelle Öffnung seitens der Verwaltung und ihrer Arbeit wird angestrebt, Querschnittaufgaben sollen gesucht und gefunden werden.
Als Ziele werden ein Teilhabe-Beirat angestrebt sowie ein städtisches Budget für die Akteure.
Es geht darum, konkrete Praxisformen zu entwickeln, Vernetzung zu fördern, Kosten auzuloten, Projekte zu entwickeln, Definitionen zu klären, Fachreferenten zu finden.
Angedacht sind u. a. Praktika in sozialpädagogischen Einrichtungen, aber auch in den Betrieben; für jugendliche Flüchtlinge, aber ebenso für einheimische.
Erwünscht sind Ideen für öffentliche Räume, versehen mit Handlungsimpulsen.
Um weitere Ideen, Projekte und um Good-Practice-Beispiele wird gebeten. Sie sind an Herrn M. Maurer oder an Frau K. Weyer zu richten.
Die geplante Arbeitsgruppe soll die Themen zusammen fassen, das Machbare herausfiltern und dafür Einzelgruppen bilden, die mit Hilfe von Fachleuten die Umsetzung angehen.
Für Oktober ist ein offenes Treffen für alle Interessierten geplant.
Januar 2017 soll die Konzeption stehen.

Die Diskussion drehte sich um konkrete Projektmöglichkeiten wie Urban Gardening und Problemfelder wie den sozialen Wohnungsbau.
Herr Maurer ist für alle Projektideen offen. Den Wunsch nach konsumzwangfreien Räumen bzw. eine Öffnung der öffentlichen Räume in Selbstverwaltung findet er besonders wichtig.
Er äußerte Stadtrat Andreas Ströhle gegenüber, der Gedanke eines Bürgerhaushalts passe durchaus in das Konzept.
Vieles steht unter dem Vorbehalt der Finanzierbarkeit, aber dafür sei im Konzept als Ziel ein städtisches Budget vorgesehen. Der erwünschte Beirat entscheidet demokratisch über die Vergabe.


Bündnis-Botschaft Nr. 10
Unser Treffen am 29.1.16

Wir zeigten den hervorragenden Doku-Film „Voices of Transition“, der uns die Gründe für eine alternative Agrarökonomie deutlich machte und Mut machende Beispiele zeigte.
Karin Dixius stellte ihr sympathisches Gartenprojekt „Leben im Naturgarten“ vor, an dem sich weitere Brucker Bürger beteiligen können: „Ich arbeite mich gerade tief in das Thema Naturgarten ein und gestalte unseren Garten entsprechend um. Mit meinem Internet-Blog möchte ich das dokumentieren und Euch gleichzeitig an meinem erworbenen Wissen und meinen gemachten Erfahrungen teilhaben lassen. Auf Kommentare und Tipps von Euch freue ich mich ganz besonders. Ich wünsche mir, dass auf diesem Weg die Idee des naturnahen Gärtnerns in Eure Köpfe und Herzen gelangt. Darüber hinaus möchte ich meine Erfahrungen einsetzen, um das naturnahe Erleben über unseren Garten hinaus weiter zu tragen und andere Gärten, Brachflächen oder öffentlichen Raum entsprechend zu gestalten. Meine Homepage: www.garten.dixius.net.“
Richard Bartels berichtete von der „Essbaren Stadt Andernach“ und der guten Entwicklung der Brucker Garteninitiative „Fürstenacker“. Über ihn und die „Sonnenäcker“ gestaltete Ute Kuhlmann ein 5-Minuten-Video, das von Agenda21-Landkreis ganz neu veröffentlich wurde: Eine Kurzvorstellung von zwei Gartenprojekten, die es Menschen ohne eigenen Garten ermöglichen, Gemüse, Obst und Kräuter selbst anzubauen. Die Sonnenäcker der Brucker Land Solidargemeinschaft und der Fürstenacker, ein Urban Gardening Projekt der Stadt Fürstenfeldbruck. Auf YouTube ist es zu sehen: https://youtu.be/mufSsl00Vgg

An dieser Stelle möchten wir auf folgende Infos aufmerksam machen:
Das nächste Treffen bietet uns allen ein abendliches Fest!
Der Auftritt von Günter Wagenpfeil und seinen Freunden wird ein Konzert der Sonderklasse:
Freitag, 19.2., 19 Uhr, Eine-Welt-Zentrum FFB, Heimstättenstr. 24, FFB
Grad gspuit und schräg gsunga“ – Volxmusik mit Günter Wagenpfeil & Freunden
Traditionelle und neue Volksmusik aus verschiedenen Ländern
Wir laden ein zu einem musikalischen Ereignis: Alte alpenländische Volksmusik, Stubenmusik, schneidige Pfeifermusik, moderne (Eigen-)Kompositionen im traditionellen Stil und musikalische Ausflüge nach Osteuropa, Irland und Südamerika. Lassen Sie sich überraschen, wie diese Volksmusik auf „alpenländisch“ klingen kann!
Mit unterschiedlichen Instrumenten musizieren die Seitl-Saiten Petra Böhm, Elfriede Eberl und Günter Wagenpfeil. Außerdem dabei: das Duo Freihaus mit Gabi Bacher und Dieter Bookhagen sowie Daniel Böhm und Simon Sonner.
Eintritt frei, Spenden erwünscht!
Weitere musikalische Beiträge willkommen. Interessenten melden sich bitte bei Günter Wagenpfeil: info@musikzentrum-musikus.de

Dienstag, 2.2., 18:30 Uhr, Treffpunkt ist der Hauptplatz vor der Sparkasse
Menschen- und Lichterkette in Fürstenfeldbruck

Mittwoch, 10.2., 20 Uhr, Stadtsaal Veranstaltungsforum Fürstenfeld, FFB
Politischer Aschermittwoch der Liedermacher mit Konstantin Wecker, Cynthia Nickschas, Roger Stein, Prinz Chaos II. und Christoph Weiherer.
Im Foyer zuvor und in der Pause: Info-Aktion der DGB-, GEW- und KAB- Kreisverbände zu den Themen Fluchtursachen, Zielbahnhöfe der Zukunft, Spendensammlung Kobanê …

Im März laden wir zu unserem Treffen (18.3.) die Initiatoren der Stadtverwaltung zur „Erarbeitung eines Konzepts Integratives Leben in Bruck“ ein, die eine Förderung unseres Bündnisses versprechen.


Bündnis-Botschaft Nummer 9 – Konviviale Commons

Kurze Zusammenfassung vom Monatstreffen und Infoabend am Freitag, 20.11.15

Unser Monatstreffen:
Der Campact-SPD-Delegierten-Aktion im Brucker SPD-Stadtbüro werden wir uns anschließen.
Das Projekt „Teil-Bürgerhaushalt“ kann Stadtrat Andreas Ströhle, Referent für Bürgerbeteiligung, erst weiter verfolgen, wenn OB Pleil wieder im Amt ist.
Der Infoabend danach:
Anwesend waren 18 Personen. Die Gäste hörten eine Einführung, sahen zwei Videos und waren von ihnen sehr angetan. Danach hätte sich die von Alfred Pichler vorbereitete Gemeinwohl-Aktions-Präsentation sehr gut gemacht, doch Alfred hatte seine Anwesenheit leider abgesagt, weil er einem wichtigen Termin anderswo nachgehen musste.
Es waren fünf neue Gesichter da. Drei aus Bruck, zwei kamen aus Landsberg von attac. Sie hatten Alfreds Beitrag erwartet und wollten mehr über unsere konkreten Projekte erfahren. Darüber kam es zum konkreten Austausch.
Es wurde der Wunsch geäußert, mehr konkrete Beispiele über Transition- und unsere Aktivitäten zu erfahren. Ein Austausch mit TT-Dießen wurde angeregt.
Für Januar kündigten wir Transition-Beispiele per Video an sowie Alfreds Präsentation. Unser Vorschlag, den Wandel-Monatstreffen (18.30 Uhr, dritter Freitag im Monat) ab Januar stets um 19.30 Uhr einen Infoabend bzw. eine Veranstaltung folgen zu lassen, wurde angenommen.

Der Text des Einführungs-Impulsreferats kann hier nachgelesen werden.

Die beiden gezeigten Videos:

Das Interview zum Konvivialismus-Konzept: https://youtu.be/ZgWiT1iZYWk

Der Vortrag von Silke Helfrich über Commons: www.youtube.com/watch?v=o0NPa16g3RE&feature=youtu.be

Ein wichtiger Beitrag der Commons-Buch-Autoren zur Konvivialismus-Debatte ist hier nachzulesen.

Das Monatstreffen Dezember: 18.30 Uhr, Eine-Welt-Treff im Bürgerpavillon, Heimstättenstr. 24, FFB.

Zwischen 18 und 19.30 Uhr am gleichen Ort: STADTRATsch Fürstenfeldbruck – Sprechstunde mit Stadtrat Willi Dräxler, Integrationsreferent (BBV).

Ab zirka 19 Uhr Weihnachts- und Jahresabschlussfeier des „Bündnis FFB im Wandel“ und des Vereins „Eine Welt Zentrum FFB“. Gäste und Beiträge willkommen!


Bündnis-Botschaft Nummer 8 – Crash-Kurs ohne Ende?
Kurze Zusammenfassung vom Treffen am Freitag, 16.10.15

Wir wollen wissen: Warum schreitet die ökologische Zerstörung des Planeten trotz unzähliger Klimagipfel ungebremst voran? Warum hungern mehr Menschen als je zuvor auf der Erde, obwohl noch nie so ungeheure Reichtümer angehäuft wurden wie heute? Warum erweisen sich die globalen Eliten als unfähig, die Richtung zu ändern, obwohl ihr Kurs in einen planetaren Crash führt?
Aktuelle, vor allem geschichtlich fundierte Antworten auf diese Fragen bietet das BuchDas Ende der Megamaschine“ von Fabian Scheidler an. Deshalb zeigten wir ein halbstündiges Interview-Video mit dem Autor. Hier ist nicht der Ort, um Aussagen daraus zu zitieren. Lesenswert sind Textauszüge aus dem Buch unter dem Titel „Wie der Ausstieg aus der Megamaschine klappen kann“, zusammengestellt vom Autor: www.huffingtonpost.de/fabian-scheidler/wie-der-ausstieg-aus-der-megamaschine_b_6894974.html
Weitere Infos zum Buch:
Ausführliches Interview mit dem Autor: http://www.heise.de/tp/artikel/45/45727/1.html
30-Minuten-Video-Gespräch: www.kontext-tv.de/sites/default/files/Megamaschine_neu.mp4
Das Buch: Promedia Verlag Wien, ISBN 978-3-85371-384-6, br., 272 Seiten, 19,90 €.
Das Buch kann auch gerne über uns ausgeliehen werden.
Fabian Scheidler stellt sein Buch persönlich in einem Vortrag in München vor, am Montag, 26.10., um 19:30 Uhr, im EineWeltHaus (Saal im 2. Stock), Schwanthalerstr. 80 – mit öffentl. Verkehrsmitteln: U4/U5 Theresienwiese (Ausgang Paulskirche). Veranstalter: Attac München. Eintritt frei.

Fabian Scheidler: „Die Große Transformation hat gerade erst angefangen … wenn eine kritische Menge von Menschen beginnt, sich einzumischen und sich für eine gerechtere, menschenwürdigere Welt zu organisieren, dann haben wir eine Chance. Das Problem ist, dass wir die Selbstorganisation großenteils verlernt haben. Wir erwarten, dass der Strom aus der Steckdose kommt, dass uns irgendjemand einen Job gibt, dass Politiker unsere Interessen vertreten, wenn wir alle vier Jahre ein Kreuzchen machen – eigentlich eine sehr merkwürdige Vorstellung. Aber damit werden wir auf Dauer nicht weiter kommen. Wir müssen unser Leben wieder selbst in die Hand nehmen, und das kann eben auch anstrengend sein.“


Bündnis-Botschaft Nummer 7 – Infos und Vorhaben
Kurze Zusammenstellung der Ergebnisse des Treffens vom Freitag, 18.9.15

Vor Kurzem hat Brucks OB Klaus Pleil einen Herzinfarkt erlitten und muss für längere Zeit Erholung suchen. Im Namen des „Bündnis FFB im Wandel“ haben wir einen Genesungsbrief im Rathaus abgegeben. Klaus Pleil hat sich wiederholt als unser Förderer und Sympathisant geäußert.

Die Auswertung der ersten sechs Antworten auf unsere Umfrage ergab als Favoriten der unterstützenswerten Aktivitäten: Schenken, Leihen, Tauschen und Schenktage; Schaffung konsumzwang-freier Räume in allen Stadtteilen; Eindämmung der Plastikflut; Gemeinwesenstärkung.
Neu hinzu kommt das Projekt „Teil-Bürgerhaushalt“ – siehe unten.

Für die städtische Planung zur Nutzung des Lichtspielhauses, Maisacher Straße, FFB, haben wir aus Sicht unseres Bündnis eine „Wunschliste“ formuliert und im Rathaus sowie beim „Förderverein Lichtspielhaus“ abgegeben.

Im „Brucker Fenster – Weltladen FFB“, Hauptstr./Ecke Schöngeisinger Str., der Anfang Oktober öffnet, werden sich neben dem Fairtrade-Handel ein Café sowie der Caritas-Buchladen befinden. Wir nehmen Kontakt auf und fragen nach Nutzungsmöglichkeiten des Cafés für unsere Treffen und für Abendveranstaltungen.

Der angedachte Workshop im Herbst ist vertagt.
Wir möchten vorerst Informationsabende machen, um zum einen über Hintergründe unserer zivilisatorischen Entwicklung mit ihren katastrophalen Folgen zu informieren. Zum anderen, um mögliche Wege in eine menschen- und naturgerechte Zukunft aufzuzeigen und Denk- und Handlungsansätze zu diskutieren.
Wir beginnen im Oktober mit einem 30-minütigen Interview-Film und der Skizzierung beispielhafter Alternativansätze.
Arbeitstitel: „Unsere Zivilisation am Scheideweg – Wir haben die Wahl“.
Video: Interview mit Fabian Scheidler, Autor des Buchs „Das Ende der Megamaschine“, über die Geschichte des Scheiterns unserer Zivilisation und gangbare Wege zu einer Ökonomie des Gemeinwohls.
„Überall auf der Welt sind längst Millionen Menschen dabei, Auswege aus der destruktiven Logik der endlosen Kapitalakkumulation zu suchen. Es geht darum, ökonomische Strukturen wieder in die Hand von Bürgerinnen und Bürgern zu bringen und die Logik des Profits durch eine Logik des Gemeinwohls zu ersetzen.“ Fabian Scheidler
Vorgesehener Termin: Mittwoch, 14. Oktober, 19 Uhr. Der Ort ist noch offen.
Ein Interview mit dem Autor kann gerne vorab auf den Nachdenkseiten gelesen werden:
www.nachdenkseiten.de/?p=26641

Beschlossen haben wir einen praktischen Beitrag: Ihr erhaltet monatlich eine Email mit ausgewählten regionalen sowie wichtigen überregionalen Terminen zugesandt.

Andiskutiert haben wir ein neues Vorhaben in Sachen Bürgerbeteiligung.
In den städtischen Brucker Haushalt könnte künftig ein sogenannter „Teil-Bürgerhaushalt“ eingeführt werden. Über die Verwendung von Geldern in einer Höhe von bspw. 120.000 € hätte die Einwohnerschaft in Eigenregie zu diskutieren und zu entscheiden. Für die Konzeptausarbeitung wollen wir Anregungen und Empfehlungen aus unserer Sicht einbringen. Dieses Projekt wird uns langfristig begleiten, zumal unsere Projekte und Kampagnen für einen Wandel in FFB auf Haushaltsgelder angewiesen sein werden. Wer daran mitarbeiten will, bitte melden!

Nächstes Gipfel-Treffen: Freitag, 16. Oktober, 18.30 Uhr im Bürgerpavillon.


Bündnis-Botschaft Nummer 6 – Fragen, Ansätze und Vorschläge

Kurze Zusammenstellung der Ergebnisse des Treffens vom Freitag, 17.7.15:

Wir diskutierten Ziele, Wege, Möglichkeiten, Ansätze, aber auch Schwierigkeiten unserer Büdnis-Situation. Weiterhin sollen (mindestens) die folgenden Themen bearbeitet werden:

  • Versuch einer Definition: Worum geht es überhaupt bei Stadt im Wandel?
  • Suche nach den Ursachen für den Status Quo und Handlungsmöglichkeiten erkunden
  • Aktuelle Beobachtungen der kritischen Akteure zusammentragen, Veränderungs- und Handlungsansätze für gemeinsame Projekte finden
  • Beispiele für bereits erfolgte positive Veränderungen bei Einzelpersonen, Unternehmen, Kommunen suchen und vorstellen

Folgende Handlungsschritte werden angedacht:

  • Beispielhaft mit einer Thematik beginnen
  • Filme zeigen als Diskussionsgrundlage
  • Mehr Personen bzw. VertreterInnen der unterstützenden Initiativen einbeziehen
  • Einen Workshop im Herbst organisieren, bei dem (teilweise/z.B./mindestens) obige vier Themen bearbeitet und Schwerpunkte / erste Handlungsschritte festgelegt werden sollen.

Wir bitten um Vorschläge, Ideen und kritische Einwände!


Bündnis-Botschaft Nummer 5 – Sehen, Hören, Lesen und Planen

Nachlese zur Münchner Demo der 40.000:

Die endgültige Nachlese zum 21.5. Konzert gegen TTIP & Co.:

Wer Vincent Rocks live am 21.5. im Gernlindener Bürgerzentrum verpasst hat oder gerne erneut hören möchte, hat jetzt die Gelegenheit dazu. Vier Stücke können als mp3-Dateien heruntergeladen werden. Die Tonaufnahmen geben die Titel mit kleinen Ausnahmen fast vollständig wieder. Das Copyright liegt bei Paul Vincent Gunia (Luxus Musik Verlag). Sie dürfen nur privat genutzt werden. Die vier Stücke:

  • Vom B.B. Kings Musikstück fehlt mir der Titel, vielleicht kennt ihn jemand?
  • Die zweite Aufnahme nennt sich „Mack‘s Blues“. Sie ist der Moritat aus dem Theaterstück Die Dreigroschenoper von 1928 nachempfunden. Vincent Gunia singt mit Berliner Dialekt.
  • Die dritte interpretiert das Beatles-Stück „While My Guitar Gently weeps“.
  • Und das vierte verbindet furios die beiden Beatles-Songs „Norwegian Wood“ und „Eleanor Rigby“.

Insgesamt 35 Minuten echter Rock, der geeignet ist, jeden Gipfel zum Wanken zu bringen. Viel Freude beim Hören! Der Link zu den vier Audiodateien: www.dropbox.com/sh/u312ry85roq222g/AABx8x1U79-uQYwF42LDJEOSa?dl=0

Als Hörerlebnis ist ein 20-minütiges Video gedacht, das den Höhepunkt des Bandauftritts wiedergibt. Die Band interpretierte zwei Beatles-Songs in einer opulenten und rasanten Intonation: Norwegian Wood und Eleanor Rigby. Es riss – ihr erinnert euch? – die Besucher von ihren Stühlen …
Diese Video/Audio-Aufnahme bietet keine Studioqualität, sie gibt den „Saal-Sound“ wieder. Mit Kopfhörern wird sie dennoch zu einem besonderen Erlebnis. Das Video steht als Beispiel für demokratische Widerstands-Kultur im Netz: https://youtu.be/UoMGwXhYz9M

Die Kurzansprachen, vor dem Konzert gehalten, können auf unserer Webseite nachgelesen werden: www.ffbwandel.wordpress.com. Auch eine sechste, die entfiel, weil sich dankenswerterweise der Emmeringer Künstler Miki Früh des Aspekts TTIP gegen Kultur angenommen hatte.

Eine gute Idee: Auf der Webseite der Band Vincent Rocks können wir auf der Seite Gästebuch unseren Dank und unsere Anerkennung für ihr selbstloses Engagement eintragen: www.vincentrocks.de.

Weitere Infos:

Unsere Bündnis-Botschaften mit Infos an alle Bündnispartner sind jetzt nachzulesen auf der Seite https://ffbwandel.wordpress.com/bundnis-botschaften.

Eine Info- und Ideen-Sammlung überBücher, Interviews, Berichte und Anregungen für unser Bündnis FFB im Wandel“ ist ab jetzt für alle auf unserer Homepage www.ffbwandel.wordpress.com einzusehen auf der Seite „Anregendes“. Vorgestellt werden Bücher, Manifeste, Artikel, Ideen und die Themen Zum Weiterdenken“ und „Bedenkenswerte Thesen“.


Bündnis-Botschaft Nummer 4 – Wer sät, der erntet

Merkur-online brachte am 26.5.15 eine Kurzmeldung über den Konzertabend am 21.5. mit einer Karikatur von Guido Zingerl: http://www.merkur.de/lokales/fuerstenfeldbruck/maisach/breites-buendnis-gegen-ttip-5046629.html

Der ganze Artikel erschien im Fürstenfeldbrucker Tagblatt am 27.5.15.

Fotos

Von Angi Kiener: http://www.dropbox.com/sh/y2isgx7ys5b3guj/AAB1M-znU19VZ_FFoWg3tdeia?dl=0

Von R. H. Ende: http://www.dropbox.com/sh/pvk0ziym91uey00/AAC41EkVIe5V2TbkvYiYk30wa?dl=0

Zur Vergrößerung anklicken.

Karikatur

Von Guido Zingerl: Er hat seine im Tagblatt veröffentlichte Karikatur zur Verwendung freigegeben.

Videos

Von H. Buwert: Die 6-Minuten-Ansprache von Mik Früh, Grafiker und Designer aus Emmering, auf https://youtu.be/Ksj41SNvLWQ.

Weitere folgen.


Bündnis-Botschaft Nummer 3 – Nachlese zum 21.5.15 und viele Infos

Das Vorprogramm verlief zwar eher unbefriedigend ab, weil die Beamer-Technik nicht so funktionierte, wie erwartet. Dennoch baute sich die Neugier im Publikum langsam auf, was dem freundschaftlichen und positiven Einsatz des Gitarristen Günter Wagenpfeil und den RocKids der Familie Bakels zu verdanken war. Ihnen sei hierfür nochmals gedankt!

Aus Zeitgründen wurden zwei Meldungen im Vorprogramm nicht vorgetragen – deshalb soll es hier nachgeholt werden:

Aus Anlass unserer Planungen zum heutigen Tag der kulturellen Vielfalt wandten wir uns u.a. auch an drei sehr bekannte Künstler und Musikanten. Konstantin Wecker, Hans Well und Ecco Meineke teilten uns mit, heute Abend wären sie sehr gerne dabei gewesen. Um ihrer Solidarität persönlichen Ausdruck zu verleihen. Doch leider standen dem, wie das so oft vorkommt, andere Termine im Weg. Alle drei wünschen uns viel Erfolg und Freude am heutigen Abend!

Gruß-Botschaft vom Kreisvorstand der Partei Bündnis 90/Die Grünen:
TTIP und Co stoppen. Das ist seit langer Zeit ein großes Anliegen der Grünen. Umso mehr freut es uns, dass es im Landkreis ein so breites Bündnis aus den unterschiedlichsten Verbänden und Vereinen gibt. Wir wünschen euch im Namen von allen Ortsverbänden im Landkreis viel Spaß und gute Unterhaltung.

Trotz Zeitdruck wurde das Folgende gesagt, mit Beifall quittiert und sei deshalb hier wiederholt:

Im Namen des Bündnis „FFB TTIP-frei / FFB im Wandel“ begrüße ich herzlich die Band Vincent Rocks und danke den Musikern und den Technikern für ihr uneigennütziges Engagement, heute Abend ohne Gage und Entgelt zu spielen und zu arbeiten.

Der Dank gilt auch allen selbstlosen Helfern aus unseren mitveranstaltenden Gruppen, die viel Arbeit in die Organisation des Abends gesteckt haben. Ohne sie könnte er nicht stattfinden.

(An dieser Stelle sei vor allem Alfred Pichler für seinen Plakatierungs-Einsatz gedankt, den er über zwei Tage lang ganz allein in mehreren Gemeinden des Landkreises geleistet hat!)

Bitte schickt uns eure Kurzeinschätzungen und persönlichen Eindrücke vom Abend. Wir brauchen jede Kritik und auch jede positive Beurteilung zur sachlichen und konstruktiven Einschätzung, um künftig Fehler zu vermeiden.

Die gehaltenen Ansprachen des Abends – die übrigens ausnahmslos inhaltlich hervorragend waren – werden zum Nachlesen auf unserer Webseite dokumentiert.

Etliche CDs der Band Vincent Rocks wurden zum Abschluss verkauft.

 Weitere Infos

Dem Artikel im „Kreisboten“ über das zwiespältige CSU-Lob zu den sogenannten EU- sowie SPD-Vorschlägen zu TTIP widmete ich einen Leserbrief, der am 20.5. erschien. Beides schicke ich euch im Anhang in einer PDF-Datei vereint mit.

Info vom Münchner Bündnis – die TTIP-Befürworter mobilisieren:

die TTIP-Befürworter in Bayern machen mobil, wie Ihr in dem Link unten erkennen könnt. Das heißt, wir sollten, wo es geht, dagegen mobilisieren. Nach Möglichkeit sollten die regionalen Stop-TTIP-Bündnisse an diesen Veranstaltungen teilnehmen, Gegenargumente einbringen und eventuell mit Infoständen vor Ort präsent sein.
Betreff: http://www.muenchen.ihk.de/de/international/Anhaenge/ttip-roadshow-programm-und-weitere-termine.pdf

Campakt ruft auf, kostenlos Flyerpakete für die Mobilisierung zur Münchner Demo zu bestellen:

Machen Sie mit! Verteilen Sie eine halbe, eine oder gar mehrere Stunden Infozettel am Supermarkt um die Ecke, vor der nächsten Bankfiliale, am Eingang der U-Bahn-Station oder wo immer Sie wollen.

Bestellen Sie jetzt online Ihr Paket mit Infozetteln. Sie erhalten es kostenlos per Post. Wenn Sie lieber an einem anderen Tag als dem 30. Mai verteilen, können Sie dies natürlich auch tun.

Klicken Sie hier und bestellen Sie jetzt kostenlos Ihr Flyer-Paket …

Gemeingüter in Gefahr

ÖPP (das Kürzel für Privatisierung): Die innerstaatliche TTIP-Variante wird von Wirtschaftsminister Gabriel vorangetrieben. Aufruf „Kein Ausverkauf unserer Infrastruktur an Versicherungen und Banken“. Um die ÖPPs künftig nicht mehr einzeln begründen und gegen lokalen oder bundesweiten Widerstand verteidigen zu müssen, sollen neue Mega-Strukturen geschaffen werden. Die dürfen losgelöst vom Parlament – aber mit unseren Steuern und Gebühren – ÖPPs machen und können obendrein womöglich in einem späteren Schritt selbst teilprivatisiert werden. Geplant sind eine Bundesautobahngesellschaft sowie ein oder mehrere Kommunen-Fonds. Mit den Kommunen-Fonds wird obendrein der kommunalen Selbstverwaltung das Grab geschaufelt. Und als hätten wir mit der ÖPP Deutschland AG nicht schon genug staatlich finanzierte Lobbyisten, soll eine weitere Beratungsgesellschaft für Kommunen geschaffen werden.

Mehr darüber: http://www.gemeingut.org/gabriel-der-hampelmann-der-versicherungen-und-banken/  und http://www.gemeingut.org/aktion-gabriel-hampelmann-der-versicherungen-und-banken-in-tagesschaunachrichten-um-1200-uhr/

Hier können wir uns für die die Freiheit der Kultur einsetzen: Petition für freie Medien

Freie Medien in Bayern anerkennen

https://weact.campact.de/petitions/freie-medien-in-bayern-anerkennen-2. Wir haben unter dieser Adresse eine neue Petition an den bayerischen Landtag gestartet. Die Petition wollen wir vor der Sommerpause 2015 persönlich an das Präsidium des Bayerischen Landtags überreichen. Hintergrund ist eine anstehende Änderung des bayerischen Mediengesetzes. Wir sehen dies als eine Chance unsere Forderung nach Anerkennung der Community Medien auch durch das bayerische Gesetz endlich durchzubringen. Aus dem Text der aktuellen Petition: „Sehr geehrte Abgeordnete des Bayerischen Landtags, überprüfen Sie das bayerische Landesmediengesetz, welches bis dato weder eine eigene Rolle für Freie Medien / Community Media, noch Basisförderungen für diese vorsieht. Erkennen Sie Freie Medien in Bayern gesetzlich an!“ Warum ist das wichtig? Community Media bilden aus, fördern Medienkompetenz und kreatives Potenzial, leisten einen wichtigen Beitrag zur Integration und zum Selbstbewusstsein gesellschaftlicher – häufig auch benachteiligter – Gruppen und Minderheiten und sind ein wichtiger Faktor für die Soziokultur vor Ort. Sie sind eine wesentliche Säule in der Medienlandschaft und unabdingbar für die Medienvielfalt.

Schöne Pfingstfeiertage wünscht euch das Orga-Team

Harald Buwert und Alfred Pichler


Bündnis-Botschaft Nummer 2 – Nachträge zum Aktionstag am 21.5.15

Die Anzeigen sind erschienen, die Plakate verklebt und die Flyer verteilt.

Der Restposten (zirka 200 Stück) kann morgen Abend, 19 Uhr, auf dem Vorbereitungstreffen zum „Fest der Kulturen“, im Bürgerpavillon, mitgenommen werden.

Für die Kassenbesetzung benötigen wir ab 18.15 Uhr noch jemand zur Entlastung von Hiltraut, die sich dafür dankenswerter Weise bereit erklärte.

Bitte tragt alle zur Deckung der Kosten bei.

Kommt bitte um 18 Uhr zur Bestückung der Infotische, die im Foyer aufgestellt werden.

Die Bewirtung des Bürgerzentrums mit Essen und Getränken (im Saal stehen Tische und Stühle) übernimmt für die ganze Zeit die griechische Taverne „To Nisi“: http://www.to-nisi.de.

Zwischen 18.30 und 20 Uhr haben wir eine Art Vorprogramm organisiert, das gesondert beworben wird – verbreitet diese Info bitte ebenfalls noch über eure Verteiler. Spaß und Diskussionen sind garantiert.

Nutzt die Möglichkeit des offenen Mikrofons zwischen den musikalischen Einlagen zur kurzen Meinungsäußerung eurer Gruppierung zu TTIP und euren alternativen Vorstellungen.

Hier das Vorprogramm – Änderungen und Ergänzungen sind möglich:

Ab 18.30 Uhr Infomarkt und Kultur-Action für Demokratie und Bürgerrechte:

Infostände der veranstaltenden Gruppen.
Unterschriften­sammlung gegen TTIP & Co.
Fahrkartenausgabe für Zielbahnhöfe in der Zukunft.
Beamerpräsentation zu den Freihandelsverträgen TTIP, CETA und TiSA.
Ein musikalisches Buffet
Zwei musikalische Kurz-Videos: „Ein Industrievertreter wirbt für CETA und TTIP“ und „Deutsche Orchestermusiker protestieren in Mainz gegen TTIP, frei nach Beethovens Ode an die Freude“.
Musiker singen und spielen für eine gemeinwohlorientierte und demokratische Zukunft: Der Gitarrist Günter Wagenpfeil und die Brucker RocKids intonieren Stücke aus ihrem Repertoire. Spontan gesellen sich eventuell Helge Japha (Leño Verde, Garun) und andere Musiker hinzu.
Offenes Mikrofon für Statements unserer Gäste.
Auslosung von 3 Büchern zum Thema TTIP, CETA, TiSA & Co. und für einen zukunfts­fähigen Welthandel.
Kurze Ansprachen der Vertreterin des DGB- und des GEW-Kreisverbands Fürstenfeldbruck Margot Simoneit, von Diözesanpräses Pfarrer Ulrich Bensch (KAB – Kath. Arbeitnehmerbewegung), von Dr. Andreas Ströhle (Brucker Stadtrat, Referat Bürgerbeteiligung) und Sprechern des Bündnis „FFB TTIP-frei / FFB im Wandel“.
Weiterhin gilt: Macht viel Werbung für unsere Veranstaltung.

Facebook-Nutzer: Teilt mit https://www.facebook.com/events/107241582941103/

Infos

Im Fernsehen „Das Erste“: Themenschwerpunkt “Freihandelsabkommen” am Montag, 18. und Mittwoch, 20. Mai. Montag: „Die Story im Ersten“ mit der Frage „Wohlstand für alle – Was bringen Freihandelsabkommen?“. Am Mittwoch nimmt „Plusminus“ um 21:45 Uhr die Verhandlungen zum transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP zwischen der Europäischen Union und den USA unter die Lupe. Ausführliche Ankündigung hier: http://www.presseportal.de/pm/6694/3019955/das-erste-themenschwerpunkt-freihandelsabkommen-im-ersten-am-18-und-20-mai-2015

Ein Beitrag zum Thema lief auf BR 2 – hier zu hören: https://www.dropbox.com/s/xh3lczc5uj3wjwd/150516_0805_Bayerisches-Feuilleton_Separatio-Bavariae—Oder-Ein-Freistaat-faellt.mp3?dl=0

Die Mobilisierung für die wichtige Großdemo gegen den G7-Gipfel am 4.6. in München läuft schleppend. Den Aufruf kann und sollte jede Gruppe auf http://www.g7-demo.de unterschreiben.


Bündnis-Botschaft Nummer 1 – Aktuelles zum Aktionstag am 21.5.15

Anzeigen zum Konzertabend erscheinen am Mittwoch, den 13.5., im Kreisboten und im Amperkurier, jeweils auf den Veranstaltungs- bzw. Service-Seiten.

Plakate in A 1 werden verklebt auf Plakatständern der Grünen, die uns in einigen Gemeinden zur Verfügung stehen.

2.500 Flyer im Format A 5 sind im Verteiler. Zwischen 14. und 19.5. gibt es gute Gelegenheiten zum Verteilen. Viele Menschen sind in FFB an den Fototagen, zur Modenacht, an den Auto-Tagen und an den S-Bahnhöfen erreichbar. Hierfür stehen höchstens noch 500 Flyer zur Verfügung, so dass sie nur an wirklich Interessierte abgegeben werden sollten.

Zum Konzertabend: Kartenverkauf ist nur an der Abendkasse á 8 € vorgesehen.

Ab 18.30 Uhr Demokratischer Kultur-Zirkus – Infomarkt, Action, Überraschungen

Infostände der veranstaltenden Gruppen: Bringt euch und eurer Material um 18 Uhr ein.

Fahrkartenverkauf für Zielbahnhöfe in der Zukunft: Eine Aktion von KAB und Kulturraum Rondo.

Ein musikalisches Buffet: Diese Aktion ist im Versuchsstadium. Mal sehen, ob was draus wird.

Kurze Statements politischer Mandatsträger und engagierter Bürger aus dem Landkreis: Vor dem Konzertbeginn soll eine bekannte Persönlichkeit über TTIP & Co. sprechen. Sodann eventuell Agenda 21, Stadtrat A. Ströhle über Bürgerbeteiligung und ein Vertreter unseres Bündnisses über Alternativen und Projekte (FFB im Wandel).

Unterschriften­sammlung gegen TTIP & Co.

Werbung für die G7-Demo in München.

Wenn ihr Action-Ideen habt, lasst sie hören!

Macht viel Werbung für unseren Aktionstag. Nutzt dafür die Presse-Info und die Bilder-Logos, die ich mitschicke. Auch für eure Web- und Facebookseiten. Auch Twittern bringt’s.

Anbei außerdem: eine Positionspapier vom Bündnis „TTIPunfairHandelbar“ zu den sog. Madrid-Vorschlägen europäischer Sozialdemokraten.

Zum Mehr-Wissen eignen sich die Recherchen auf correctiv.de: https://correctiv.org/recherchen/ttip

Unser monatliches Treffen ist am 15.5., 18 Uhr 30, im Bürgerpavillon.

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